AKTUELLES ZUM BESENDERUNGSPROJEKT

Derzeit hinken die neuen Sender ein bisschen der Zeit hinterher

Die neuen Sender werden beim animaltracker momentan nicht pünktlich aktualisiert. Ich hoffe, die Sache kann verbessert werden.

Nur noch 7 der Senderstörche halten sich in Deutschland auf, darunter sind nur Vögel, die mindestens ein Jahr sind. Auffallend ist auch, dass sie sich in sehr guten Lebensräumen wie z. B. Wiesen aufhalten, während die Mehrzahl unserer Frankreich- und Spanienkandidaten auf Deponien oder zu Kompostwerken fliegen. Die Trockenheit hat in Frankreich und Spanien wohl noch schlimmere Ausmaße angenommen als bei uns hier.

16.08.2018
Marieta 2018-08-16 Deutschland Karlsruhe Flussaue
The Rose 2018-08-16 Deutschland Karlsruhe Flussaue
Bonsai 2018-08-16 Deutschland Landau Wiese
Odysseus 2018-08-10 Deutschland Landau Wiese
Teamy 2018-08-15 Deutschland Landau Wiese
Rudi 2018-08-16 Deutschland Neustadt Acker
Adebar 2018-08-16 Deutschland Schifferstadt Acker
Mogli 2018-08-15 Frankreich Belfort Wiese
Borni II 2018-08-16 Frankreich Bourg-en-Bresse Acker
Franco 2018-08-14 Frankreich Cleremont-Ferrand Deponie
Hyazinth 2018-08-16 Frankreich Dijon Deponie
Nimrip 2018-08-10 Frankreich Lunéville Kompostwerk
Nicole 2018-08-15 Frankreich Lyon See
ELLY 2018-08-16 Frankreich Lyon Acker
Gerd 2018-08-15 Frankreich Metz Deponie
Hans 2018-08-15 Frankreich Metz Deponie
SÜWE IV 2018-08-15 Frankreich Montpellier See
Enaitsirhc 2018-08-16 Frankreich Nancy Deponie
SoWeiWa 2018-08-15 Frankreich Narbone Deponie
Vitus 2018-08-16 Frankreich Narbonne Wald
OTTI 2018-08-15 Frankreich Narbonne Acker
Fred 2018-08-15 Schweiz Basel Dorf
RUBY 2018-08-15 Spanien Girona Deponie
Maxime 2018-08-16 Spanien Girona Deponie
KALIF 2018-08-16 Spanien Lleida Deponie
Hartwig 2018-08-16 Spanien Lleida Deponie
TWIX 2018-08-15 Spanien Lleida Deponie
Jockel 2018-08-16 Spanien Madrid Deponie
OLLI 2018-08-15 Spanien Vic Acker

Twix doch weiter gezogen

7.8.18 

Glücklicherweise haben der acceleration viewer und movebank nicht Recht behalten und Twix ist offensichtlich wohlbehalten auf eine wohl bekannte Deponie (Vila-sana) im Großraum Lleida weiter gezogen.

Bereits am 3.8. erreichte Hartwig (Duttweiler) Spanien

Maxis Sender erfüllt nun an einem Schmutzgeier in Marokko seine Aufgabe.

 

6.8.18

 

Hartwig, der im animaltracker noch Duttweiler genannt wird, hat bereits die Gegend um Lleida erreicht.

 

Twix befindet sich seit 21 Stunden „auf“ einem Haus in Olot, was gar nichts Gutes verheißt.

 

Viele hat es auch schon nach Frankreich gezogen:
Bis Strasbourg kamen Elly, Hyazinth und Nimrip. Otti und Olli sind südlich von Lyon, SÜWE IV bei Montpellier, Kalif bei Montelimar, Vitus und SoWeiWa bei Bourg-en-Bresse, Borni II südlich von Dijon. Mogli kam bis in die Nähe von Belfort.

 

Weiter westlich geraten ist Gerd, der wie Hans die Gegend um St. Avold inspiziert. Auch Franco bleibt im Westen in der Gegend um Sarrebourg. Enaitsirhc hat Pont-a-Mousson erreicht.

 

Ruby hat es nach Gundelfingen und Fred an die deutsch-schweizerische Grenze bei Rheinfelden verschlagen.

 

Odysseus genießt noch weiter die Wässerwiesen, die der Pflegling aus Bornheim, der Maxime heißen soll, demnächst kennen lernen wird. Teamy wird sie hoffentlich auch in guter Erinnerung behalten.
Ebenso in Deutschland fliegt Bonsai nahe bei Minfeld.

Der Sender von Maxi wurde geborgen und wiederverwendet, allerdings an einem Schmutzgeier. Dieser war in Marokko gesund gepflegt worden. Da man sich nicht sicher war, ob er mit der Freiheit gut zurecht kommen würde, hat man ihm diesen Sender angezogen.

Die ersten Jungstörche haben sich nach Süden aufgemacht

 

Bei der Wiesenbewässerung in den Queichwiesen waren insgesamt 13 unserer Senderstörche. Zeitweise hielten sich knapp 400 Störche gleichzeitig bei Ottersheim auf. Darunter wurden auch zwei Schwarzstörche entdeckt. Einen konnte ich mit einem Spektiv fotografieren (daher der schwarze Rand und die mindere Bildqualität).

Trotz der großen Trockenheit wurde nicht überall in den Queichwiesen für die Landwirtschaft gewässert, woraufhin viele Störche am letzten Samstag und Sonntag in großen Schwärmen (bis zu 100 Stück) hoch aufstiegen und alsbald verschwanden.

Leider ist der animaltracker immer noch nicht in Betrieb für die neuen Senderstörche.

Aber über movebank lassen sich interessante Beobachtungen machen. m und w bedeuten in der unten stehenden Liste männlich bzw. weiblich. Bereits 8 der Jungstörche sind in Frankreich, wenn auch immer noch ziemlich "heimatnah".

Bei Paul IV funktioniert der Sender nicht mehr. Carolas Sender bekam DERAT771, ein männlicher Altstorch, der in der Pflegestation gesund gepflegt wurde.

31.7.18

m

SÜWE IV

Deutschland

Bruchsal

Bad Schönborn

Acker

m

AT771

Deutschland

Germersheim

Sondernheim

Flussaue

m

Mogli

Deutschland

Karlsruhe

Graben-Neudorf

Wiese

m

ELLY

Deutschland

Landau

Ottersheim

Wiese

m

KALIF

Deutschland

Landau

Knittelsheim

Wiese

w

Hyazinth

Deutschland

Landau

Ottersheim

Wiese

w

OTTI

Deutschland

Landau

Ottersheim

Wiese

w

Bonsai

Deutschland

Landau

Zeiskam

Wiese

w

OLLI

Deutschland

Worms

Worms

Wiese

m

Hans

Deutschland

Zweibrücken

Kirschbacher Hof

Wiese

m

SoWeiWa

Frankreich

Basel

Helfrantzkirch

Wiese

w

Fred

Frankreich

Hagenau

Wintzenbach

Deponie und See

m

RUBY

Frankreich

Haguenau

Wintzenbach

Deponie und See

m

Hartwig

Frankreich

Lons-le-Saunier

 

Wiese

m

Gerd

Frankreich

Saint-Avold

Neufvillage

 

m

Franco

Frankreich

Sarralbe

Keskastel

Bachaue

w

TWIX

Frankreich

Strasburg

Schlettstadt

Wiese und See

m

Vitus

Frankreich

Strasburg

Schlettstadt

Wiese und See

Nicole

Frankreich

Haguenau

Wintzenbach

Deponie

Adebar

Deutschland

Schifferstadt

Dannstadt

Acker

Enaitsirhc

Deutschland

Zweibrücken

Kirschbacherhof bis Bierbach

Wiese

Marieta

Deutschland

Karlsruhe

Eggenstein-Leopoldshafen

Flussaue

Rudi

Deutschland

Darmstadt

Büttelborn

Deponie

The Rose

Deutschland

Karlsruhe

Eggenstein-Leopoldhafen

Flussaue

Odysseus

Deutschland

Landau in der Pfalz

Ottersheim

Wiese

Borni II

Frankreich

Chalon-sur-Saone

Marnay

Acker und Deponie

Nimrip

Frankreich

Strasbourg

Bischoffsheim

Acker und Deponie

Jockel

Spanien

Madrid

Colmenar Viejo

Acker und Deponie

m

Paul IV

 

 Sender funktioniert nicht mehr

w

Carola

 

 

 

 Tot im Nest

 

 

 

Erster Senderstorch verloren

In Duttweiler am Kropsbach wurde letzte Woche einer der besenderten Störche, die Carola, nicht mehr beim Futter betteln beobachtet.

Leider konnte er nur noch tot geborgen werden. Bis jetzt sieht es so aus, als ob sie eines natürlichen Todes gestorben wäre. 

Der Sender, ein ganz neuer von diesem Jahr, soll ein in der Storchenscheune gesund gepflegter Altvogel aus Bornheim tragen. Die Beobachtung eines Altvogels ist besonders spannend und aufschlussreich.

Ansonsten sitzen die Jungstörche in der Pfalz und in Rheinhessen noch in den Nestern und üben fleißig das Fliegen, einen halben oder einen Meter, über dem Nest.

Die Senderstörche 2018

Einige der am 16.6. besenderten Jungvögel haben noch keine festen Namen, was sich aber demnächst ändern wird.

In dem Portal movebank, zu dem nur Leute Zugang haben, die unmittelbar an dem Projekt beteiligt sind, sind die Tiere schon zu sehen.

Alle sitzen natürlich (und glücklicherweise!) noch in ihren Nestern, so dass man im animaltracker auch noch nicht viel sehen würde.

Name

Ringnummer

Ort

Gewicht

Tarsus

Länge

Breite

Tiefe

Hyazinth

AW377

Knittelsheim

3300

23,8

11,5

2,5

3,0

Vitus

AW375

Knittelsheim

3900

23,0

12,0

2,4

3,5

Gerd

AW374

Knittelsheim

3800

22,0

12,0

2,5

3,2

SÜWE IV

AW355

Kleinfischlingen

4000

22,5

12,5

2,4

3,3

SoWeiWa

AW356

Kleinfischlingen

4200

22,0

12,2

2,5

3,7

TWIX

AW357

Kleinfischlingen

3400

20,0

12,2

2,3

3,0

KALIF

AW273

Lustadt

3800

19,3

10,4

2,4

2,9

ELLY

AW271

Lustadt

3600

21,7

11,2

2,3

3,0

OTTI

AW272

Lustadt

3600

19,5

11,5

2,1

2,8

Hartwig

A1P19

Duttweiler

3400

20,5

11,0

2,5

2,8

Carola

A1P20

Duttweiler

3000

19,0

10,0

2,3

2,8

OLLI

A1P74

Worms

3200

20,6

12,5

2,3

3,2

RUBY

A1P75

Worms

3900

22,2

13,0

2,4

3,8

Franco-Paula

A1R27

Dietrichingen

4000

22,7

12,3

2,5

3,6

Hans-Hermine

A1R26

Dietrichingen

4200

23,0

13,0

2,5

3,4

Fred

AW532

Neupotz

3200

19,1

11,1

2,4

2,7

Paul IV-Paula

AW533

Neupotz

3000

20,0

12,0

2,5

3,0

Mogli

AW534

Neupotz

3300

21,5

12,0

2,5

2,9

Bonsai

AX471

Bornheim

3000

17,0

14,5

2,4

2,8

Animaltracker am 18.6.18 mal wieder nicht aktualisiert!

Adebar

Deutschland

Ludwigshafen

Haßloch

 

Enaitsirhc

Deutschland

Zweibrücken

Kirschbacherhof

Wiese

Marieta

Deutschland

Karlsruhe

Neupotz

Acker, Wiese

Nicole

Deutschland

Wiesloch

 

Kläranlage Wiesloch

Odysseus

Deutschland

Landau in der Pfalz

Knittelsheim

Acker, Wiese

Rudi

Deutschland

Bensheim

Einhausen

Acker

The Rose

Deutschland

Karlsruhe

Neureut

Stadion Schwimmbad Bruchsal

Borni II

Frankreich

Mulhouse

Soppe-le-Bas

Acker

Nimrip

Frankreich

Obernai

Innenheim

Dorf, Wiese

Jockel

Spanien

Madrid

La Aldehuela y la Torrecilla

Acker, Wiese

19 rheinland-pfälzische Störche besendert!

Besenderung von Störchen in Rheinland-Pfalz (16.6./17.6.18)

Bereits seit 2015 bekommen ausgewählte Störche, vor allem Jungstörche, GPS-Sender, um mehr über ihr Verhalten und vor allem über die Gefahren, denen sie ausgesetzt sind, zu erfahren.

Insgesamt erhielten in diesen vier Jahren 82 Störche in Rheinland-Pfalz Sender. Von diesen leben nur noch 10 sicher und die 19 von diesem Wochenende, die noch nicht ausgeflogen sind.

Am letzten Samstag wurde es wieder aufregend für die Vertreter der Aktion PfalzStorch, für den Biologen und wissenschaftlichen Leiter der Storchenbesenderung, Dr. Wolfgang Fiedler aus Radolfszell, für die Zuschauer und natürlich für die 19 Störche, die einen GPS-Sender bekamen.

In Knittelsheim fanden die Sender von den verstorbenen Störchen Peter und Alexa in Hyazinth und Vitus neue Träger. Im Beisein von Landrat Brechtel erhielt Gerd oder vielleicht auch Gerda, je nachdem, ob es ein Männchen oder Weibchen ist, den von ihm finanzierten Sender.

In Kleinfischlingen erwarteten rund 60 Interessierte und ein Fernsehteam des SWR die Leute von der Aktion PfalzStorch. Hier war alles liebevoll von der Bürgermeisterin Regina von Nidda vorbereitet, einschließlich einer originellen Verköstigung in Form kleiner Gebäckstörche! Der mit einer Gopro ausgestattete Beringer der Südpfalz, Christian Reis, holte die drei Kleinen, wie immer mit größter Vorsicht und Umsicht,  vom Nest herunter. Vor laufender Kamera und unter den Augen der begeisterten Zuschauer und des Landrates der Südlichen Weinstraße, Dietmar Seefeldt, wurden SÜWE IV, SoWeiWa (für Sonne, Wein, Wald!) und TWIX die rucksackartigen Datenlogger, wie die Sender auch genannt werden, genau angepasst. So, wie es momentan aussieht, wird TWIX auch Teilnehmer eines Kunstprojektes, dessen Ergebnis im österreichischen Linz im nächsten Jahr präsentiert werden wird.

An dem Nest in der Gärtnerei Gauweiler in Lustadt warteten die Senderpaten von Elly, Otti und Kalif gespannt auf das Ereignis. Auch hier verlief alles glatt und die drei Jungvögel konnten, wie alle anderen auch, auf ihren Gesundheitszustand untersucht, vermessen, gewogen und besendert werden.

In Duttweiler entschied sich das Team um die Beringerin von Rheinhessen und der Rheinpfalz, Ingrid Dorner, die Vögel im Nest am Hintergraben nicht mit in das Projekt zu nehmen, weil deren Federkleid nicht ausreichend entwickelt war und man ihnen das Gewicht eines Senders von 25 – 50 g nicht zumuten wollte. Daher wichen die Storchenleute auf die Tiere des Nestes am Kropsbach aus. Hier stehen die Namen noch nicht fest, werden aber demnächst auf der Website www.pfalzstorch.de unter Besenderungsprojekt bekannt gegeben, so dass ihre Wege in der kostenlosen App animaltracker von jedermann online verfolgt werden können.

Die Freizeitbetriebe und der NABU von Worms finanzierten jeweils einen der neuen, nur 25 g schweren Sender für Olly und Ruby.  Viele Interessierte und eine Kindergruppe des NABU verfolgten aufmerksam und mucksmäuschenstill die ganze Aktion. Alle atmeten hörbar auf, als die drei wieder sicher in ihrem nur mit einem großen Hubsteiger erreichbaren Nest abgelegt wurden.

In der Westpfalz bekamen auf dem Kirschbacherhof Franco-Paula und Hans-Hermine, deren Namen nach der Geschlechtsbestimmung noch genau festgelegt werden, ihre Sender. Die Familie Götz unterstützte von Anfang an das Projekt mit dem Kauf der über 2000 Euro teuren Sendern.

Am Sonntagmorgen holten Christian Reis und Beate Mühlhoff aus den überfluteten Rheinauen bei Neupotz drei Jungstörche aus einem der schönst gelegenen Nester in Rheinland-Pfalz. Dazu war allerdings voller Einsatz nötig, denn die beiden wurden in dem überschwemmten Gebiet klatschnass, während Fred, Mogli und ein noch unbenannter Jungstorch, alles unbeschadet überstanden. In dieses Nest wurde ein vierter Jungvogel aus Großfischlingen ausgewildert, der einen Elternteil durch einen Unfall verloren hatte. Störche nehmen fremde Jungen ohne jegliche Schwierigkeit an, so dass er als Wildvogel ausfliegen kann.

Das ganze Jahr über musste ein Jungstorch vom Zapfhof in Kandel in der Storchenscheune von der Aktion PfalzStorch gepflegt werden, denn er konnte im letzten Sommer nicht richtig fliegen, wovon er aber direkt nach seiner Besenderung mit Bravour das Gegenteil unter Beweis stellte. Weil er recht klein und vor allem kurzbeinig geblieben ist, nannte ihn die Organisatorin der Besenderungsaktion und Leiterin des Storchenzentrums, Christiane Hilsendegen, bereits im letzten Jahr einen Bonsai-Storch. Im animaltracker wird er auf Wunsch vieler den Namen BONSAI tragen!



 

 

Die meisten rheinland-pfälzischen Senderstörche sind derzeit in Süddeutschland

11.6.18

Mit phänomenalem Schwung zog Borni II von Nord-Dänemark wieder Richtung Süden und hat jetzt die Höhe von Belfort erreicht. 7 der Senderstörche halten sich derzeit noch in Deutschland auf.

Durch das feuchte, warme Wetter stehen derzeit die Wiesen besonders hoch, weshalb sie größtenteils ziehen in die Äcker ziehen. Wenn das Gras der Wiesen so hoch ist, dass sie nicht erfolgreich jagen können, weichen sie auch in ungewöhnliche Lebensräume, wie Weinberge, Straßendämme usw. aus. Manchmal sieht man sie die Reihen der Maisäcker ablaufen.
Ab 15. Juni dürfen auch die Wiesen wieder gemäht werden, die in EU-Programmen sind. Aber das Wetter muss auch mitspielen! Auf feuchtem Boden können die Traktoren nicht fahren!

Nicole

Deutschland

Worms

Industriegebiet

Deponie

 

Adebar

Deutschland

Landau

Rödersheim-Gronau

Acker

Wiese

Enaitsirhc

Deutschland

Zweibrücken

Birkwieserhof

Acker

Wiese

Marieta

Deutschland

Karlsruhe

Neupotz

Acker

 

Rudi

Deutschland

Mannheim

Ofling

Acker

 

The Rose

Deutschland

Bruchsal

Bruchsal

Acker

 

Odysseus

Deutschland

Landau

Knittelsheim

Dorf

Wiese

Borni II

Frankreich

Belfort

Buethwiller

Wiese

Nimrip

Frankreich

Obernai

Valff

Acker

Wiese

Jockel

Spanien

Madrid

La Aldehuela y la Torrecilla

Acker

Wiese

Jessica

 Lebt noch

Keiner weiß,

wo!

 

 

Besenderungstour 2018

 

am Samstag, den 16.6.18, ist es wieder so weit!

Zum vierten Mal werden rheinland-pfälzische Jungstörche (und ein Einjähriger) mit GPS-Sendern ausgerüstet; dieses Mal kommen 19 Sender zum Einsatz, insgesamt werden dann an dem Projekt zwischen 2015 und 2018 82 Störche teilgenommen haben!

Wir beginnen um

8.30 Uhr in Knittelsheim in der Kirchstr. 13 im Anwesen Waldecker mit 3 Jungstörchen.
Hier wird Herr Landrat Brechtel für einen Storch die Patenschaft übernehmen.             
(Koordinaten 49,19254   8,250025)

10.00 Uhr in Kleinfischlingen, am Ende der Poststraße, sollen Süwe IV und Soweiwa sowie ein weiteres Küken den Sender erhalten.
(49,25889   8,189312)

11.15 Uhr werden Elly, Otti und Kalif  in Lustadt im Anwesen Gauweiler besendert.
(49,24551    8,279858)

13.00 werden die beiden Sender des Storchenvereines von Lachen-Speyerdorf  in Duttweiler Am Hintergraben vergeben.
(49,30254   8,22809)

14.00 Uhr in Worms Am Tierpark sollen 2 Küken die Sender des NABU Worms und der Freizeitbetriebe Worms erhalten.
(49,61725   8,37325)

17.45 Uhr wird Herr Götz bei Dietrichingen auf dem Kirschbacherhof die Patenschaften für Franco-Paula  und für Hans-Hermine übernehmen. Nach der Geschlechtsbestimmung erhalten sie erst Ihre „richtigen“ Namen.
(49,20698   7,42855)

Am Sonntag, den 17.6., um

10.00 Uhr geht es dann in Neupotz im Nollgrund weiter mit Paul, Mogli und Fred
(49,10145  8,351292)

11.30 Uhr bekommt ein einjähriger Storch, der in der Bornheimer Pflegestation gesund gepflegt wurde, den Sender von Borni III.
(49,22105   8,16788)

Hiermit sind Sie herzlich eingeladen, sich die eine oder andere Besenderung an diesen beiden Tagen anzuschauen und danken allen, die sie durch ihren Beitrag ermöglicht haben!

 

 

 

 

 

Sichtungen von Borni II und Odysseus

Odysseus_Waldstr_Ottersh_19.5.18
Borni II (re.) Kompostierwerk Braunschweig

22.5.18

Nimrip stammt aus dem Parc d’Orangerie in Strasbourg und hat gestern Abend dort einen Besuch abgestattet. Hoffentlich fühlt er sich nicht zu den vielen Störchen dort hingezogen. In Strasbourg gibt es nämlich schon sehr viele in der Stadt, die immer wieder zu negativen Schlagzeilen führen, die manchmal verallgemeinert werden und die Störche allgemein in Mißkredit bringen.

Odysseus ließ sich am 19.5. morgens zwischen 8 und 9 Uhr auf einem Hausdach in Ottersheim während der Morgentoilette fotografieren. Ansonsten hält er sich in den Queichwiesen und den Feldern zwischen Knittelsheim und Ottersheim auf. Derzeit können wir tatsächlich mehr Störche in den Feldern beobachten. Durch die letzten Platzregen sind sie gut „stocherbar“ und werden teilweise den recht hoch gewachsenen Wiesen vorgezogen, denn im hohen Gras ist die Nahrung schlecht ausfindig zu machen.

Borni II wurde in einem Kompostierwerk in Braunschweig fotografisch festgehalten. Er muss auf seiner Dänemark-Reise auf jeden Fall bessere Nahrungsgründe gesehen haben, denn er ist viele Wiesenbereiche angeflogen.

Bei Weinheim sucht Rudi immer wieder das Kompostierwerk auf, ähnlich wie The Rose bei Bruchsal.

Marieta hat ein wertvolles Altrheingebiet bei Eich entdeckt, ganz in der Nähe des Naturschutzgebietes Kühkopf-Knoblochsaue.

Borni II auf ganz großer Reise

Borni II hat nach seiner großen Runde im April immer noch Energie bis Nord-Dänemark zu ziehen, sich immer wieder in interessanten Wiesengebieten aufhaltend. Ob er dort noch auf Artgenossen trifft, ist nicht bekannt.

Dänemark-Urlauber: bitte nach Störchen Ausschau halten und uns die Standorte zumailen (Kartenausschnitte oder GPS-Koordinaten)!!!!

Marieta hat ihre Brut (?) aufgegeben und zieht nun in den Queichwiesen bei Ottersheim, Offenbach, Bellheim und Zeiskam der Bewässerung nach. Dort hält sie sich ab und an auch gleichzeitig mit Odysseus und vielen anderen Störchen auf.

Rudi hat die Felder und die Ufer des Waldsees bei Weinheim für sich entdeckt, The Rose ein Gebiet in Bruchsal, das sich Am Eisweiher (vielleicht derzeit feucht??) nennt sowie die Rheinauen zwischen Karlsruhe und Bruchsal.

 

 

Marieta brütet zwischen Neupotz und Leimersheim

24.4.18

Seit 19.4. brütet nun der erste der rheinland-pfälzischen Senderstörche. Marieta hat mit ihrem 3-jährigen Partner aus dem Raum Freiburg in einem hohen Baum selbst ein Nest bebaut.

Adebars Radius hat sich von Frankenthal bis Neustadt auf die Umgebung von Böhl reduziert.

Borni II sucht immer noch in ziemlicher Unruhe nach einem Nest bzw. nach einem Partner und ist nach einer großen Schleife wieder in die Nähe der niederländischen Grenze geflogen.

Nicole ist mittlerweile auch aus Süden im Anflug und hatte heute morgen das französische Biesheim gegenüber von Breisach erreicht.

Nimrip hält sich an der lothringischen Seenplatte, einer für Störche sehr gut geeigneten Landschaft auf. Hoffentlich gefällt es ihr dort nicht all zu sehr, denn in Landre gibt es eine Storchen-Pflegestation, von der sie leicht angelockt werden kann.

Odysseus labt sich wieder in den bewässerten Queichwiesen, die er aus früheren Jahren schon sehr gut kennt.

Jockel hatte vor knapp 14 Tagen den Anschein erweckt, dass er sich jetzt Richtung Norden aufmacht, blieb aber Madrid bei einer großen Deponie hängen.

Enaitsirhc ist nach seinem Ausflug nach Homburg und Völklingen wieder zum Kirschbacherhof zurückgekehrt.

Rudi pendelt zwischen einem Entsorgungszentrum in Weinheim und dem Badesee Heddesheim.

Zwischen Bruchsal und Linkenheim-Hochstetten ist derzeit The Rose noch hin und her gerissen.

Enaitsirhc

19.4.18

Er schien auf einem Gebäude des Kirschbacher Hofes bei Dietrichingen.zu brüten, fliegt aber jetzt bei Homburg herum.

Nach seiner Geburt in Strasbourg kam er für ein Jahr dort in eine Voliere und wurde 2016 als Einjähriger besendert. Er ist also genau so alt wie Odysseus, der bis jetzt weder Nest noch Partnerin gefunden hat.

Borni II hat eine große Schleife über die Niederlande gedreht, um nun nach 14 Tagen wieder in der selben Gegend nördlich von Frankfurt zu landen.

 

12.4.18

Borni II driftet immer weiter nach Norden. Hoffentlich wandert er uns nicht in die Niederlande aus.
Wie gerne würden wir etwas über die hiesigen Nahrungsbiotope erfahren!

 

 

Die meisten Senderstörche wieder in Deutschland

9.4.18

Leider muss Maxi als tot verzeichnet werden. Ob der Sender geborgen werden kann, ist immer noch sehr fraglich.

Somit dürften alle Störche wieder in Europa sein, Nicole und Nimrip noch in Frankreich, die anderen bereits in Deutschland.

Nur Jockel ist bei Almaden in Spanien geblieben.

Odysseus hat es noch nicht geschafft, sich ein Nest zu sichern, treibt sich aber vor allem zwischen Ottersheim und Knittelsheim "herum" und hält sich vor allem viel in den Queichwiesen auf.

Enaitsirhc ist wieder am Kirschbacherhof angekommen, wo er sein erstes Lebensjahr in einer Voliere verbracht hat.

Vielleicht ist auch Jessica wieder in Deutschland. Nur eine Ringablesung von DERAV744 würde Klarheit über den Verbleib dieses Sendervogels bringen, da die GPS-Ortung nicht funktioniert. Herr Dr. Fiedler (07732 150160) erbittet dann um sofortige Meldung, weil er unbedingt den Sender neu starten will. Vielleicht funktioniert er dann wieder!

 

 

Jockel

2018-04-09

Spanien

Almaden

Saceruela

Acker

Maxi

2018-03-22

Marokko

Tanger

Mghogha

Acker

Nicole

2018-04-08

Frankreich

Calon-sur-Saone

Marnay

Acker

Adebar

2018-04-09

Deutschland

Speyer

Altlußheim

Acker

Borni II

2018-04-09

Deutschland

Dortmund

Lippetal

Acker, Wiese

Enaitsirhc

2018-04-09

Deutschland

Zweibrücken

Dietrichingen

Dorf

Marieta

09.04.2018

Deutschland

Karlsruhe

Neupotz

Acker

Nimrip

2018-04-09

Frankreich

Macon

Fleurville

Acker

Rudi

2018-04-09

Deutschland

Worms

Groß-Rohrheim

Acker

The Rose

2018-04-09

Deutschland

Karlsruhe

Linkenheim-Hochstetten

Wiese

Odysseus

2018-04-09

Deutschland

Landau in der Pfalz

Knittelsheim

Acker, Wiese

Jessica

 

Animaltracker aktualisiert

Die App animaltracker ist aktualisiert worden. Leider funktioniert sie bei Handys älteren Datums überhaupt nicht mehr. Bitte wenden Sie sich mit diesem Problem direkt an den animaltracker, da wir Ihnen da nicht helfen können.

Obwohl Enaitsirhc und Nimrip genau so alt wie Odysseus sind, zieht es sie aber nicht so recht nach Norden. Odysseus hält vorerst sein Nest auf einer Knittelsheimer Weide.

The Rose hat es bis auf die Höhe von Leimersheim (ihrem Geburtsort) geschafft, aber auf der badischen Seite.

Ansonsten zieht noch kein weiterer unserer Senderstörche mit richtig Schwung in Richtung Heimat.

Aber vielleicht mit der nächsten Warmluftfront?

So allmählich müssen sie sich dranhalten, denn in einigen Nestern gibt es schon die ersten Eier.

Auch The Rose zieht es nach Norden

15.3.18

Odysseus war auf dem Knittelsheimer Dachnest nicht erfolgreich, weshalb er jetzt wieder auf dem zuerst anvisierten Nest, ebenfalls Knittelsheim, auf eine Partnerin wartet.

The Rose hat es seit dem 8.3. aus dem Süden Spaniens mittlerweile bis in die Gegend von Dijon geschafft. Auch er kennt vom letztjährigem Aufenthalt den Südwesten gut. Jetzt bleibt abzuwarten, ob er die Gegend gezielt wieder anfliegt, wie Odysseus.

Odysseus sucht ein eigenes Nest

12.3.18

Nachdem Odysseus sich brennend für ein Nest am Knittelsheimer Ortsrand interessierte, beobachtete ihn nun eine Knittelsheimer Kamera dabei, wie er ein weiteres Nest zu besetzen suchte. Filmaufnahmen hierzu unter diesem Link https://youtu.be/_h202iuXOb8 

Odysseus in den Queichwiesen bei Ottersheim

9.3.18

Leider liefern weder movebank noch der animaltracker derzeit aktuelle Daten. Daher kann ich nur über gestern berichten. Gestern morgen verließ Odysseus nach 8 Uhr seinen Übernachtungsplatz in der Nähe von Freiburg. Sowohl die Müllkippe von Wintzenbach als auch das Nest in Sondernheim, aus dem er stammt ließ er links liegen, um während der Mittagszeit in den Queichwiesen bei Ottersheim in besten Nahrungsgründen zu "speisen". Gegen Abend drehte er mehrere Runden über Knittelsheim. Ob er letztendlich dort übernachtet hat, ist aufgrund der um 18 Uhr endenden Daten nicht sicher belegt.

Odysseus wieder in Deutschland

8.3.18

Leider aktualisiert der animaltracker nicht zeitnah.

Über movebank konnte ich aber an die gute Nachricht gelangen, dass Odysseus bereits gestern Abend in Baden-Württemberg angekommen ist. Die über 1000 km lange Strecke von Lleida (Nord-Spanien) bis in die Gegend von Freiburg absolvierte er in 4 Tagen.

 

 

Die ersten Senderstörche aus Spanien zurück

 

6.3.18

Aus den baden-württembergischen Besenderungsprojekten haben die Spanienüberwinterer Zozu (bei Radolfzell) deutschen Boden erreicht.

Libi, den den Winter bei Madrid verbrachte, hat gestern abend in der Gegend von Waghäusel übernachtet.

Weniger gute Nachrichten kommen aus Guinea. Herr Condé konnte den Sender von Tungdil trotz längerer Suche nicht finden, so dass er wohl als verloren gelten muss.

Es geht los!

5.3.18

Mit der Warmluft aus Süden begannen mehrere Störche aus verschiedenen Besenderungsprojekten ihren Zug in Richtung Brutgebiete.

Libi aus dem Besenderungsprojekt von Oberschwaben kam bis gestern Abend fast bis Strasbourg. 

Zozu, ursprünglich aus Böhringen, erreichte schon gestern Abend, auf der Höhe von Basel, das Elsass.
Muffine, ebenfalls aus Böhringen zieht gerade durchs Rhonetal nach Norden.

Und unser Odysseus, einziger Überlebender unseres Projektes von 2015, schaffte es seit dem 3.3. bis nach Montpellier. 
Nimrip und Enaitsirhc, die genau so alt sind wie er und aus dem Projekt 2016 (als Einjährige) stammen, verharren noch in ihren bekannten Mustern bei Empuriabrava bzw. Narbonne (Afrika-Wildpark).

Auch die anderen Störche aus unseren letzten Besenderungsprojekten befinden sich noch in ihren Überwinterungsgebieten.

Tungdils Sender soll geholt werden

26.2.18

Leider haben sich meine Vermutungen bewahrheitet und Tungdil ist in Guinea gestorben. Herr Fiedler hat einen Naturschützer, Herrn Condé, gebeten, den Sender zu bergen. Da er in der Nähe einer Straße liegt, stehen die Chancen relativ gut. Vielleicht kann er auch herausfinden, woran Tungdil verendet ist.

Ansonsten ist es immer noch relativ ruhig bei den rheinland-pfälzischen Störchen. Maxi ist vor 10 Tagen in die Gegend von Tanger gezogen, von wo aus viele den großen Sprung nach Spanien wagen. Obwohl es dort eine große Müllkippe gibt, zieht es ihn dort eher in die umgebenden Flusstäler, auf Felder oder gar in die Stadt.

Währenddessen hat sich bei älteren Senderstörchen, die nicht zum rheinland-pfälzischen Projekt gehören, schon etwas in Richtung Norden getan. Zozu, ein Weibchen von 2013 aus Böhringen, verließ am 20.2. sein Überwinterungsgebiet bei Lleida über Girona in Richtung Rhone-Delta. Am 23.2. nahmen Louis und Muffine (nur bis Rosas) den gleichen Weg. Libi zog bereits am 17.2. von Madrid weg und erreichte jetzt den großen Étang von Barcarès.

 

 

Tungdil in Guinea, aber ohne Handynetz

 

Die beeindruckende Reise von Tungdil bis fast nach Sierra Leone (ca. 20km zur Grenze) wird plötzlich ganz spannend, da seit 10.2. abends keine Daten übermittelt werden. 

Tungdil in Guinea-Bissau

5.2.18

Tundil überquerte am Freitag, den 2.2., Gambia und erreichte Guinea-Bissau. Dort ist er nach weiteren ca. 100 km in einem Flussdelta angekommen, dessen Fluss Rio Cumbija heißt.

Auch Maxi hat seinen Aufenthaltsort nach etwas weiter westlich verlegt, in die Gegend von Ben Mansour. Dieses Gebiet war bereits bei den vorigen Projekten wegen seiner bewässerten Felder ein beliebter Aufenthaltsort für einige unserer Senderstörche.

Von den Sendern sind mittlerweile auch die von Paul (4362), Hedwig, Hannes und von Alexa zurückgekommen und mindestens 3 können sicher wiederverwendet werden.

Ansonsten hängen die Senderstörche noch ihren alten Gewohnheiten nach, während hier schon die ersten Rückkehrer zu verzeichnen sind.

So wurde ein Westpfälzer im Winter bei Madrid abgelesen und wurde nun schon am Brutnest beobachtet.
Auch hier in Bornheim sind bereits wieder 9 Vögel zurückgekommen. 

Ruhe in den Überwinterungsgebieten

23.1.18

Während hier in Bornheim immer mehr Kurzstreckenzieher auf den Nestern eintreffen, verhalten sich die besenderten Störche noch ganz ruhig in ihren Überwinterungsgebieten. Marieta lässt einen immer wieder den Atem anhalten, weil sie oft viele Tage an einer Stelle verharrt. Vor ein paar Tagen (mi-fr) zeigte sie mehr Aktivität und flog zum Fluss, um sich dann aber wieder mit weniger als einem Radius von 1 km zufrieden zu geben.
Da scheint es im Grenzgebiet zwischen Senegal und Gambia viel zeitaufwändiger zu sein an Nahrung zu gelangen, denn Tungdil legt fast jeden Tag viele Kilometer zurück.

Überblick über die Jahre 2015 bis 2017

 

63 Störche wurden in den letzten drei Jahren in Rheinland-Pfalz insgesamt besendert.

Davon leben nur noch Odysseus und eventuell Jessica vom Durchgang 2015. Odysseus hat als einziger sicher überlebt.  Er hält er sich derzeit bei Lleida auf und besucht dort die Flussaue, bewässerte Felder und die Deponie. Durch die Besenderung ließ sich nachweisen, dass er manchmal eine ganze Woche überhaupt nicht zur Deponie fliegt, obwohl sie sich in seiner unmittelbaren Nähe befindet. Bei einem guten Nahrungsangebot in der Landschaft kommen die Störche also auch sehr gut ohne Deponie zurecht! Aber dieses Angebot schwankt sehr, bedingt durch Niederschläge und Bewässerung der Felder bzw. durch deren Ausbleiben.
Nachdem Odysseus in seinem ersten Winter in Marokko überwinterte, verbrachte er 2016 bei Lleida in Spanien. In diesem Frühjahr zog er nach Norden und flog am 24.3.17 ganz genau zu der Zeit über dem Storchenzentrum in Bornheim, als Herr Dr. Fiedler dort gerade einen Vortrag über das rheinland-pfälzische Besenderungsprojekt hielt (wir berichteten). Einmal wurde er auch in der Nähe seines Schlupfortes (Germersheim-Sondernheim) geortet. Bis Anfang August hielt er sich u.a. auch in den bewässerten Wiesen des Queichtales auf, um dann seinen dritten Winter wieder bei Lleida zu verbringen.

Bei Jessica hat das GPS-Teil des Senders schon früh versagt, aber es gibt immer noch Beschleunigungsdaten, die darauf hindeuten, dass sie noch lebt. Falls es also jemandem gelingen sollte, ihre Ringnummer DERAV744 mit dem Spektiv abzulesen, möge er mir bitte umgehend eine Mail schicken. BESTEN DANK!

Flugrouten des Projektes 2017

Vergleich der 3 Projektdurchgänge zum jeweiligen Jahreswechsel

 

Todesursachen 

Beim diesjährigen Projekt fallen vor allem die hohe Sterberate durch Stromschlag, (Alexa, Borni III, Hannes II sowie Hedwig),  sowie die Verluste durch die sehr früh im Jahresverlauf einsetzende Jagd in Afrika (Lissy, Vinzenza) auf. In den Vorjahren wurde der Jagddruck erst im Januar und Februar augenfällig. Wie ein Jäger in Mali erklärte, richtet sich die Intensität der Jagd nach den anderen Nahrungsquellen. Versiegen diese z. B. durch vermehrte oder zu früh einsetzende Trockenheit, wird die Nahrungsbeschaffung auf die Jagd verlegt. Die Änderungen im Niederschlag werden auf den Klimawandel zurückgeführt. So wirkt sich unser Konsumverhalten indirekt auf den Jagddruck auf die Tierwelt und damit auch auf die von uns mühevoll wieder angesiedelten pfälzischen Störche aus!

Auch Alexa an einem Strommast umgekommen!

19.12.17

Das diesjährige Besenderungsprojekt hat einen deutlich schlechteren Verlauf als das letztjährige.

Von den 12 Jungstörchen aus dem Jahr 2017 leben nur noch 4, denn Alexa kam am 14.12. höchstwahrscheinlich durch einen Stromschlag um. Nach ihrem Sender wird gesucht.

Hannes Sender ist immer noch unterwegs.

Yvonnes Sender

Ganz zufällig zeigte google street view einen Postboten genau an dem Gebäude, in dem Hannes Sender jetzt liegt. Vielleicht zum Versand?

13.12.17

Aus einer Tierrettungsstation kam jetzt erst der Sender von Yvonne, die bereits am 12.8.16 einen elektrischen Schlag bekommen hatte und dann im Centre de Fauna de Vallcalent in Lleida eingeschläfert werden musste. Die Verzögerung lässt sich nicht wirklich erklären.

Der Sender von Hannes lag lange Zeit bei einem Ornithologen in Orlot, wurde aber am 11. wieder bewegt, was vielleicht "Versand" bedeutet.

Alles andere geht eher winterlich gemächlich. Einige kommen derzeit gut auch ohne Deponie zurecht, wie Alexa, Nicole, Tungdil, Enaitsirhc und wahrscheinlich auch Maxi.

In Afrika zu überwintern, scheint besonders gefährlich

20.11.17

Sowohl Vinzenza als auch Lissy scheinen in Afrika der Jagd zum Opfer gefallen zu sein.
Maxi bewegt sich in Marokko, aber ansonsten ist es derzeit recht ruhig.

20.11.2017

Enaitsirhc

2017-11-20

Frankreich

Narbonne

Deponie

 

SüWe III

2017-09-22

Frankreich

Raststatt

Wald

Unklar, tot seit 22.9.17, Sender zurück

Maxi

2017-11-20

Marokko

Mechra

Flussaue

 

Lissy

2017-11-13

Mauretanien

Kiffa

Savanne

Tot Jagd, Sender dort

Vinzenza

2017-10-11

Senegal

Boulel

Hütte

Tot Jagd, Sender dort

Tungdil

2017-11-20

Senegal

Nioro du Rip

Savanne

 

Adebar

2017-11-20

Spanien

Dos Hermanas

Deponie

 

Borni II

2017-11-20

Spanien

Dos Hermanas

Deponie

 

Jockel

2017-11-20

Spanien

Dos Hermanas

Bewässertes Feld

 

Peter

2017-07-03

Spanien

Girona

Acker

tot (vermutlich stromtot) seit 29.6., Sender zurück

Rudi

20.11.2017

Spanien

Girona

Acker

 

Nimrip

2017-11-20

Spanien

Girona

Deponie

 

Odysseus

2017-11-20

Spanien

Lleida

Flussaue

 

Hannes

2017-08-30

Spanien

Lleida

Deponie

Stromtot, während der Nacht auf 31.8.17, Sender noch nicht zurück

Alexa

2017-11-20

Spanien

Lleida

Deponie

 

Nicole

2017-11-19

Spanien

Lleida

Flussaue

 

Marieta

2017-11-20

Spanien

Madrid

See

 

Borni III

2017-09-26

Spanien

Pamplona

Acker

Stromtot seit 23.9.17, Sender zurück

The Rose

2017-11-20

Spanien

Sevilla

Bewässertes Feld

 

Hedwig

2017-08-22

Logger angeblich gefunden, aber noch nicht zurück.

Stromtod

Jessica

Sender arbeitet noch, aber keine Ortung über GPS möglich 

 

 

 

Vorläufiger Überblick 2017

Leider konnten noch viele Fälle nicht geklärt werden. Aber z. B. bei Hedwig und Borni III stehen noch Informationen aus. Auch aus dem Senegal fehlt uns Klarheit bei Vinzenza.
In der Liste können leichte Ungenauigkeiten bei den Todestagen durch Ungenauigkeiten bei der Datenübermittlung entstanden sein.

25.10.2017

Maxi

Afrika

Marokko

Temara

Temara

 

Lissy

Afrika

Mauretanien

Kiffa

Kiffa

 

Vinzenza

Afrika

Senegal

Boulel

unklare Lage, seit 19.10.17 keine GPS-Daten mehr. Suche ist eingeleitet.

Tungdil

Afrika

Senegal

Touba

Grinel

 

Enaitsirhc

Europa

Frankreich

Narbonne

Petit Mandariac

 

Jockel

Europa

Spanien

Cordoba

Castro del Rio

 

Borni II

Europa

Spanien

Dos Hermanas

Los Chapatales

 

Nimrip

Europa

Spanien

Girona

Marza

mit Rudi

Rudi

Europa

Spanien

Girona

Marza

mit Nimrip

Alexa

Europa

Spanien

Lleida

Albatarrec

 

Nicole

Europa

Spanien

Lleida

Torres de Segre

 

Odysseus

Europa

Spanien

Lleida

Alfes

 

Marieta

Europa

Spanien

Madrid

Vaciamadrid

 

Adebar

Europa

Spanien

Sevilla

Los Palacios y Villafranca

 

The Rose

Europa

Spanien

Sevilla

Choza de Huerta Tejada

 

Jessica

 

 

 

keine GPS-Daten, aber Sender funktioniert noch

Sylvia

Afrika

Mali

Nara

Nara

Dorf/Haus tot seit 10.1.17

Henning

Afrika

Mauretanien

Kiffa

Ayoun el Atrous

letzte Meldung 2.1.17

Kurt

Afrika

Mauretanien

Nema

tot 27.10.17
13.05.2017 ca. 33 km von Mensch aus Dorf transportiert

Voyager II

Afrika

Nigeria

Benin-Stadt

Shabomi

ONDO-DELTA, letzte Meldung 2.2.17

SÜWE zwei

Afrika

Senegal

Farafenni

Keur Ayip

Jagd 18.1.17, Sender zurück, wiederverwendet SüWe III

Maximilian

Europa

Deutschland

Nürnberg

Bechhofen

Tot oder Sender kaputt seit 21.6.17
Definitiv kein Stromtod

SüWe III

Europa

Frankreich

Raststatt

Schaffhouse-pres-Selz

Seit 22.09.17 tot, unklar Sender geborgen, 2.10.17

Peter

Europa

Spanien

Girona

tot oder verschollen seit 29.6., Naturpark Aiguamolls informiert

Gerhard

Europa

Spanien

Lleida

1.9.17 tot (unklar) an Deponie von Montoliu de Lleida, evtl. ertrunken/vergiftet an Sickerwassergrube??

Hannes

Europa

Spanien

Lleida

30.8.17  STROMTOD unter Mast (Foto), Centre de Fauna Vallcalent

Hedwig

Europa

Spanien

Lleida

Les Borges Blanques

22.08.17 STROMTOD?

Borni III

Europa

Spanien

Logrono

Lerin

26.9.17 tot, unklar

Auch Borni III tot

17.10.17

Nachdem sich der Sender von Borni III nicht mehr weiter bewegte, wurde ein Ornithologe aus San Sebastian gebeten, ihn zu suchen. Er fand Borni III tot im weiteren Umkreis von Pamplona . Die genaue Todesursache ist leider unklar. Der Sender ist bereits wieder bei Herrn Fiedler angekommen und funktioniert noch tadellos.

Wie Herr Fiedler zu Vinzenza schreibt, zeigt der Sender seit dem 6.10. kein normales Bewegungsmuster mehr, ist aber immer noch auffällig aktiv. Aber die Geschwindigkeiten und Bewegungsebenen lassen sich nicht mit einem normalen Storchenleben erklären. Da die Batterieleistung kontinuierlich abnimmt, versucht er den Storch bzw. Sender im Senegal von den Leuten suchen zu lassen, die bereits den Sender von Süwe III gefunden haben.

Marietas Logger sendet derzeit leider keine Beschleunigungsdaten. Aber ihr Bewegungsmuster in der Landschaft gibt laut Informationen von Herrn Fiedler kein Anlass zur Sorge.

Süwe III hat es nicht geschafft

Nur den Sender ließen die Wildschweine von Süwe III übrig und ein paar Schwungfedern
Der Sender war kaum zu finden!

16.10.17

Es ist ein Drama.

Süwe III hatte sich am 22.9. in einem Schwung von knapp 40 km nach Wintzenbach aufgemacht, um kurz auf der Deponie zu essen. Dann hat sie sich einen Übernachtungsplatz im wunderschönen Sauerdelta gesucht. Was dann genau passiert ist, lässt sich nicht genau nachvollziehen, denn bei Süwes Sender funktionieren die Beschleunigungsdaten nicht. Vielleicht kann Herr Fiedler noch etwas aus dem Logger auslesen. Da der Logger immer noch Bewegung vorgaukelte, und sie sich ja auch schon die ganze Zeit vorher in Ottersheim genau so bewegt hat, sind wir nicht darauf gekommen, dass sie schon lange nicht mehr lebt. Aber Herr Fiedler nimmt an, dass der Sender so ungenau arbeitete, weil er unter Bäumen lag. Genau dort fanden wir ihn dann auch. Am 2.10. haben wir nur noch ein paar Schwungfedern und den Sender, alles weit verstreut, in einem derzeit trockenen Altarm der Sauer gefunden. Absolutes Dickicht und Wildschweingebiet, keine Chance wieder aufzufliegen. Die Wildschweine haben sie gefressen.

Vier junge Pfälzer in Afrika

21.9.17

Von den 12 in diesem Jahr besenderten Vögeln halten sich Lissy, Maxi, Tungdil und Vinzenza in Afrika auf.
SüWeIII hält immer noch in den Ottersheimer Vorderwiesen einsam Wacht. Allerdings hat sie auch schon Ausflüge zum Rhein gewagt. Drücken wir ihr die Daumen, dass sie den Absprung noch schafft.

Enaitsirhc und Borni III sind als einzige noch in Frankreich. Die anderen zehn halten sich in Spanien und hier vor allem um Lleida auf.

Sehr interessant waren die Anstrengungen von Tungdil, über die Straße von Gibraltar zu gelangen, denn er war zwei Mal in Richtung Meerenge geflogen, ist aber dann wieder nach Cadiz zurückgekehrt. Die Vögel brauchen beste Bedingungen, um die Meerenge bewältigen zu können. Oft fehlen ihnen Aufwinde (Thermik), manchmal hält sie aber auch ein starker Wind am Boden. Aber bei Tungdil hat es ja dann sehr gut geklappt!

 

 

Einige zieht es weiter nach Süden

12.9.17

Von den 12 in diesem Jahr besenderten Jungvögeln leben noch 9, SüWe III als einziger noch in Deutschland (Ottersheim bei Landau). Dieser Vogel kann zwar fliegen, aber sein Radius ist wenige 100 m groß. Er steht unter ständiger Beobachtung, da sein Verhalten nicht normal ist. Er erinnert an Fuchur, der sich lange in dieser Gegend aufhielt und dann mit viel Verspätung sehr flott loszog. Leider verunglückte er an einem ungesicherten Strommast, was wir bei SüWe III natürlich nicht hoffen wollen.

In Frankreich ist Borni III nach ein paar Tagen mit ebenfalls sehr geringem Bewegungsradius doch weiter gezogen.

Nachdem sich außergewöhnlich viele Störche aus Besenderungsprojekten in Richtung Lleida aufmachten, sind aus unserer 2017er-Riege nur noch Jockel (seit 15.8.), Nicole (seit 20.8.), und Alexa (seit 4.9.) dort (Spanien, Katalonien).
Leider sind kamen in der Gegend bereits Gerhard, Hannes und Hedwig um, die beiden letzteren an einem Stromschlag.

Gerhard starb an einer Grube mit Sickerwässern aus einer Deponie in der Nähe von Lleida. Ob er sich daran vergiftet hat, oder ob er vielleicht vom Rand abgerutscht und ertrunken ist, ist unklar. Aber bei Johannes (2015) hatten wir genau die gleichen Beobachtungen gemacht und nun soll der Rand der Grube inspiziert werden.
Weiter gezogen ist Tungdil bis Cadiz und Maxi sitzt bei Gibraltar in den Startlöchern für die Überquerung der Straße von Gibraltar.

Lissy ist schon seit Ende August in Marokko (Rabat) und zwei Wochen später kam Vinzenza und hat sich bis südlich von Marakesch durchgeschlagen.

Von der 2016-er Riege und Odysseus aus 2015 leben derzeit alle in Spanien bis auf Enaitsirhc, die sich in Südfrankreich aufhält. Von 2016 sind von 25 noch 7 am Leben, von den 26 von 2015 eben nur Odysseus.

Lissy in Afrika

Hedwigs vermeintlicher Übernachtungsplatz
SüWe III mit gut sichtbarem Sender

 

4.9.17 Zusammenfassung

Bei Hedwig und Hannes gibt es Probleme.
Wahrscheinlich ist Hannes an einem Strommast umgekommen oder schwer verletzt worden. Er oder sein Sender wurden in das Centre de Fauna de Vallcalent gebracht. Diese Tierklinik muss sich leider öfter um solche traurigen Fälle kümmern und konnte damals Yvonne nicht retten, weil sie durch einen Stromschlag zu schwer verletzt war.

Weil Hedwig einen Sender alter Machart trägt, sind Rückschlüsse kaum möglich. Aber derzeit gibt es noch nicht einmal mehr GPS-Daten von ihr.
Bei Lissy gab es in Frankreich mehrere Tage das gleiche Datenbild, aber dann zog sie weiter. Sie hat es mittlerweile bis Rabat in Marokko geschafft.

Rudi und Nimrip passierten gleichzeitig das Rhonetal. Zeitweise müssen sie direkt nebeneinander hergeflogen sein. Manchmal waren sie auch nur ca. 1 km von einander entfernt. Die Pyrenäen haben sie interessanterweise getrennt überquert. Rudi wählte eine Passage nahe der Küste durch das Gebirge. Nimrip überflog sie 32 km landeinwärts um sich am 4.9. mit ihm in der Bucht von Roses an einem See und in einer Deponie (Peralada) zu treffen.

SüWe III hält sich immer noch zwischen Ottersheim und Knittelsheim auf. Ich konnte sie schon fotografieren und filmen. Sie ist wohlauf, zieht aber einfach nicht weg. Vielleicht wird sie vom nächsten Schwung Durchzügler doch noch mitgenommen!


Fast alle Zugwege führten 2017 vorerst in das Gebiet zwischen Lleida und Saragossa

2017-08-22 Zusammenfassung

SüWe III hat endlich ihre erste größere Tour gewagt, ist dabei allerdings leicht nach Norden in die Gegend von Gommersheim und Freisbach geraten.

Auch Odysseus, The Rose und Gerhard sind weiter gezogen, glücklicherweise aber in die richtige Richtung!

Mit Hannes sind jetzt insgesamt 11 der rheinland-pfälzischen Senderstörche in Spanien angelangt (8 von 2017 und 3 von 2016)


Der Sender von Peter konnte geborgen werden!

Zusammenfassung 21.8.17

Der Sender von Peter wurde von Oriol Clarabuch einem Beringer und Vogelkundler in Katalonien jetzt doch noch gefunden! Er war im Sonnenblumenfeld versteckt und mit Erde verdreckt, so dass er kaum zu sehen ist und wenige Signale sendet. Er wird den Sender an Herrn Fiedler zurücksenden.
Herr Clarabuch hat auch den Mast identifiziert, an dem Peter einen Stromschlag erlitten hat.

Mittlerweile halten sich 10 rheinland-pfälzische Störche in Spanien auf. Lissy und Tungdil haben es auch bis in die Gegend von Lleida geschafft.

Die meisten ziehen zielstrebig nach Süden

17.8.17

Nur SüWe III und Borni III hält es noch nahe bei ihren Nestern. Rudi vom letzten Jahr sieht sich seine potentiellen Brutgebiete um Hemsbach und vorher bei Biebesheim genauer  an.

Zehn unserer Senderstörche halten sich in Frankreich auf. Borni II „gefällt“ es seit Ende Juni in der Gegend von Bordeaux, was eigentlich nicht gerade auf der Strecke der Westzieher liegt. Welchen Weg er dann Richtung Süden wählen wird, ist besonders interessant.

Lissy hatte nach einer sechstägigen Pause, die mir Sorgen bereitete, wieder Fahrt aufgenommen.
Lissy´s Sender gibt nur abends um ca.18.00 Uhr zwei Koordinaten ab, so dass man eigentlich nie weiß, wo sie sich tagsüber aufgehalten hat. Dadurch wurde bei ihrem Aufenthalt in Singling der Eindruck erweckt, dass sie dort in oder bei einem Haus festsäße bzw. ihr Sender dort deponiert worden ist. Glücklicherweise haben sich diese Befürchtungen nicht bewahrheitet.

Spanien haben in der letzten Woche 6 bereits erreicht und Marieta hält sich dort noch immer auf.

Nachdem der Sender von Peter wieder Signale abgibt, wurden die Leute vom Naturpark Aiguamolls nochmals beauftragt, nach ihm zu suchen.

150 km Flug übers Meer?

10.8.17

Nachdem Nick-Nicoles Sender gestern Morgen keine GPS-Daten und keine Beschleunigungsdaten übermittelt hat, habe ich mir schon Sorgen gemacht.

Aber schon gestern Abend überraschte der flotte Vogel mit dem Erreichen von Spanien.
Sehr unwahrscheinlich ist aber, dass er 150 km über den Löwen-Golf geflogen ist (siehe Foto). Vielmehr war die Datenübermittlung unterbrochen und seine Flugroute gibt nur den den letzten und den ersten Ortungspunkt davon wider. Nick-Nicole ist zwar fit, aber wohl nicht bärenstark.
Wenn die Westzieher die Straße von Gibraltar überqueren, wählen sie Routen von 15 bis ca. 22 km, um Kraft zu sparen.

Eine weitere Besonderheit gab es ab dem 6.8.: Vinzenz/Vinzenza und Alex/Alexa flogen von Hergersweiler aus ab 9:55 bis zum 9.8. exakt die gleiche Route, also die ganze Zeit miteinander! Erst ab 8:20 machte sich Vinzenz/Vinzenza alleine weiter auf nach Süden. Die beiden sind Geschwister aus Knittelsheim, die sich aber vorher durchaus auch mal getrennt die Gegend an der Queich angesehen haben.

Französische Woche!

9.8.17

Bis auf Rudi und drei der Diesjährigen sind alle in Frankreich. Nur Marieta  ist bei Lleida in Spanien geblieben. Während Hannes sich bereits im Süden von Deutschland aufhält, verlässt SüWe III den engeren Umkreis des Nestes noch nicht. Borni III kommt nur noch ab und zu zum elterlichen Nest in Freisbach zurück. Rudi hat wohl Gesellschaft gefunden, denn in Biebesheim gibt es das ganze Jahr über Störche. Hoffentlich hält ihn das nicht vom Abzug ab!

Alle anderen lasse es sich in Frankreich sowohl auf Deponien als auch in Flussauen oder auf bewässerten Feldern im Umfeld des Nationalparkes Camargue (Jockel/Josy und Hedwig) gut gehen. Hoffentlich hat die verspätete Meldung  (8.8.) von Max/Maxi und von Nick/Nicole nichts zu bedeuten!

The Rose und Odysseus pendeln zwischen der Deponie Wintzenbach und dem Sauer-Delta, was sie noch von früher kennen.

Hannes

Deutschland

Biberach

Dorf

Wiese

Rudi

Deutschland

Biebesheim

Acker

 

SüWe III

Deutschland

Landau

Gewerbegebiet

Wiese

Borni III

Deutschland

Neustadt/Wstr.

Dorf

Wiese

Borni II

Frankreich

Bordeaux

Deponie

Deponie

Vinzenz/-a

Frankreich

Lyon

Acker

Wald

Tungdil

Frankreich

Lyon

Acker

Wiese

Gerhard

Frankreich

Lyon

Flussaue

Wiese

Alex/Alexa

Frankreich

Lyon

Acker

 

Max/Maxi

Frankreich

Lyon

Acker

 

Nick/Nicole

Frankreich

Montpellier

Saline

See

Jockel/Josy

Frankreich

Montpellier

Bewässertes Feld

 

Hedwig

Frankreich

Montpellier

Bewässertes Feld

 

Enaitsirhc

Frankreich

Nancy

Deponie

See

Nimrip

Frankreich

Nancy

Kompostwerk

Acker

Adebar

Frankreich

Narbonne

Bewässertes Feld

Deponie

The Rose

Frankreich

Wintzenbach

Deponie

Flussaue

Odysseus

Frankreich

Wintzenbach

Deponie

Flussaue

Lissy

Frankreich

Saarbrücken

Dorf

 

Marieta

Spanien

Saragossa

Bewässertes Feld

 


Die ersten Jungstörche sind schon weg!

1.8.17

Der 2-jährige Odysseus konnte in der letzten Zeit mehrfach beobachtet werden, da er sich in den Storchenversammlungen bei den nacheinander folgenden Wässertagen offensichtlich wohlfühlt. Die beiden ebenfalls 2-jährigen Enaitsirhc und Nimrip sowie die einjährigen Adebar, Borni II, Marieta, Rudi und The Rose zeigen kaum neue Aktivitäten. Bei den in diesem Jahr neu besenderten Jungstörchen tut sich aber etwas: 6 von 11 haben ihre Heimat vermutlich schon ganz verlassen:

Hannes und Jockel/Josy aus Neustadt-Duttweiler sind über Karlsruhe und das Elsass bis in die badische Rheinebene südlich von Baden-Baden vorgedrungen.
Hedwig aus Rülzheim verließ die Pfalz schon am 21.7. und pendelt zwischen der Sauermündung bei Munchhausen und  der Deponie Wintzenbach (Elsass). Ihre Geschwister Lissy und Tungdil zog es nach Westen über den Pfälzerwald und die französische Grenze, sie befinden sich in der Nähe von Bitche.
Auch Nick/Nicole, die/der nach dem Tod des männlichen Altstorchs in die Pflegestation „Storchenscheune“ gebracht und dort von Ammenstörchen aufgezogen wurde, hat die Kollerinsel, wo er ausgewildert worden war, inzwischen verlassen und hält sich in den badischen Rheinauen bei Dettenheim auf.

Die Knittelsheimer Alex/Alexa und Vinzenz/Vinzenza lassen es sich noch in den Wässerwiesen entlang der Queich gut gehen und übernachten noch zu Hause.
Gerhard
aus Freisbach erkundet wieder die Umgebung seines Geburtsortes, nachdem er wegen einer leichten Flügelverletzung 2 Wochen in der Pflegestation verbringen musste. Sein Bruder/Schwester, Borni III, will die nähere Umgebung ebenfalls noch nicht verlassen.
Süwe III und Max/Maxi vom Nest der Golden-Grape-Ranch in Landau-Mörlheim werden auch endlich aktiver und streifen durch die Offenbacher Oberwiesen.
Die beste Nachricht: Alle diesjährigen Senderstörche sind offensichtlich wohlauf. Hoffen wir, dass es noch lange so bleibt!


Odysseus bei der Wiesenbewässerung in den Ottersheimer Rödelwiesen

 

23.7.17

Bei der heutigen Wiesenbewässerung waren ca. 260 Störche in den Ottersheimer Vorder- und Rödelwiesen, darunter auch Odysseus.

Die Fotos mit dem schwarzen Rand sind mit einer einfachen Kamera durch ein Spektiv fotografiert. Die Fotos können durck Anklicken vergrößert (aber leider ihre Qualität nicht verbessert werden!).

 

 

Wochenendausflüge zu Wiesen und Äckern bei den französischen Deponiebesuchern

 

20.07.2017

Außer Odysseus ernähren sich alle, zumindest teilweise, von Deponien, Kompostwerken oder Ähnlichem. Er hat die Wiesenbewässerung für sich entdeckt und hält sich in den Gruppen dort auf. Am 17.7. war er einer unter 280 Weißstörchen bei Offenbach in den bewässerten Wiesen.

Die meistens pendeln allerdings sehr konsequent zwischen einer solchen Einrichtung und Wiesen oder Flussauen. Adebar, Borni II, Enaitsirhc und Nimrip, die sich in Frankreich aufhalten, neigen an den Wochenden  zu Ausflügen oder Rundflügen. Da wird an Deponien nichts angeliefert.

Adebar

Frankreich

Narbonne

Valras-Plage

Bewässertes Feld

Deponie

Borni II

Frankreich

Bordeaux

Bedenac

Deponie

 

Enaitsirhc

Frankreich

Strasbourg

Teting-sur-Nied

Deponie

Bachaue

Nimrip

Frankreich

Nancy

Lunéville

Kompostwerk

See

Odysseus

Deutschland

Landau

Offenbach

Wässerwiese

 

Rudi

Deutschland

Mannheim

Heddesheim

Wiese

Deponie

The Rose

Deutschland

Karlsruhe

Dettenheim

Flussaue

 

Marieta

Spanien

Saragossa

Montoliu de Lleida

Flussaue

Deponie

 

 

 

Maximilian und Peter verschollen

 10.7.17

 Die "Neuen" sind leider immer noch nicht im animaltracker.

Odysseus hält sich weiterhin im Raum Germersheim auf, allerdings mal rechts und mal links des Rheines.

Das Schicksal von Maximilian ließ sich leider nicht klären. Herr Ziegler, ein Vertreter des LBV suchte ihn  bzw. den Sender mit viel Zeitaufwand bei Bechhofen. Allerdings ohne Erfolg!
Auch meine Nachfrage bei den dortigen Energieversorgern nach einem Spannungsabfall der lokalen Mittelspannungsleitungen gibt keine Anhaltspunkte für sein Verschwinden. Er ist also nicht an einem Stromschlag gestorben, wie man aufgrund der zahlreichen dort befindlichen Masten schließen könnte.

Auch das Schicksal von Peter ließ sich bisher nicht klären. Der Naturpark Aiguamolls, der nicht weit vom letzten Ortungspunkt von Peter entfernt liegt, ist informiert und wird eine Suche einleiten.

Odysseus

Deutschland

Germersheim

Dettenheim

See

Acker

 

Maximilian

Deutschland

Nürnberg

Bechhofen

Wiese

Wald

Tot oder Sender kaputt seit 21.6.

Rudi

Deutschland

Worms

Eich

Wiese

 

RLP, aber gegenüber Biebesheim

Borni II

Frankreich

Bordeaux

Bedenac

Deponie

 

 

Nimrip

Frankreich

Nancy

Lunéville

Kompostwerk

See

Acker, Wiese?

Adebar

Frankreich

Narbonne

Valras-Plage

Bewässertes Feld

 

 

The Rose

Frankreich

Rastatt

Munchhausen

Sauerdelta

 

Enaitsirhc

Frankreich

Straßbourg

Teting-Sur-Nied

Deponie

Bachaue

seit 30.6.

Peter

Spanien

Girona

Castellò d´Empuries

Acker

 

tot oder verschollen seit 29.6., Naturpark Aiguamolls informiert

Marieta

Spanien

Saragossa

Vallafogona de Balaguer

Acker

 

 

 

 

 

Besenderungsprojekt 2017

27.6.17

Besenderungsprojekt 2016

Maximilian ist seit 21.6. bei Bechhofen verschollen. Es wird nach ihm gesucht.

Besenderungsprojekt 2017

Am 21.6. wurden 12 Jungstörche in Rheinland-Pfalz besendert. In den nächsten 2 Wochen müssten sie im animaltracker zu sehen sein. Da sie aber noch alle in ihren Nestern das Fliegen üben, wäre die Beobachtung nicht sonderlich interessant.

Der Besenderungstermin konnte wegen überfüllter Terminkalender der beteiligten Personen nur auf diesen relativ späten Termin gelegt werden, was die Tour zeitweise sehr spannend machte. Z. B. in Freisbach waren die Jungvögel nicht so einfach zu überzeugen, dass jetzt die rechte Zeit zum Besendern ist. Normalerweise legen sie sich flach auf das Nest, sobald etwas oder jemand Fremdes über dem Nestrand erscheint, man sagt auch sie fallen in Akinese. Aber diese Phase hatten die zwei wohl fast hinter sich.Aber Christian Reis, der Beringer der Südpfalz, auch der "Storchenflüsterer" genannt, redete ihnen gut zu und konnte sie so sicher vom und wieder auf das Dachnest bringen.

Die Vögel tragen in der folgenden Liste manchmal noch zwei Namen, was aber nach der Geschlechtsbestimmung noch geändert wird.

1

Tungdil

A1Y01

4357

Rülzheim

Narrenburg

2

Hedwig

A1Y00

3041

Rülzheim

Narrenburg

3

Lissy

A1Y02

3055

Rülzheim

Narrenburg

4

SÜWE III

AX689

4347

LD-Mörlheim

Golden-Grape-Ranch

5

Max/Maxi

AX688

5524

LD-Mörlheim

Golden-Grape-Ranch

6

Borni III

A1Y17

4349

Freisbach

Hauptstr. 37

7

Gerhard

A1Y18

3999

Freisbach

Hauptstr. 37

8

Hannes

AX273

5526

NW-Duttweiler

Aussiedlerhof am Kropsbach

9

Jockel/Josy

AX274

5527

NW-Duttweiler

Aussiedlerhof am Kropsbach

10

Alex/Alexa

AX629

4355

Knittelsheim

Birke

11

Vinzenz/Vinzenza

AX630

5525

Knittelsheim

Birke

12

Nick/Nicole

AX555

3020

Bornheim

Voliere

 

 

Borni II wieder über der französischen Grenze

13.6.17

Borni II zieht seit 11.6. nach Norden und hat die Gegend von Bayonne erreicht. Alle anderen sind bis heute morgen ziemlich ortstreu.

Wie viele andere Störche findet Odysseus auf den gemähten Flächen in den Queichwiesen Nahrung.

Nur wenige bewässerte Felder und Wiesen bieten Nahrung

7.6.17

Adebar hält sich seit Anfang Mai bei Narbonne auf. Auf bewässerten Feldern suchen Borni II in der weiteren Umgebung der Storchenstadt Alfaro und Marieta bei Saragossa nach Nahrung. Peter und Enaitsirhc leben von der Deponie Marzà. Einen großen Kreis hat Maximilian in Franken und im Osten Deutschlands geflogen. Bei Lunéville holt sich Nimrip sein Essen in einem Kompostwerk. Auch Rudi schaut öfter mal bei einem Kompostwerk in der Nähe von Worms vorbei. Im Bereich Karlsruhe-Bruchsal ist The Rose schon seit Mitte April immer mal wieder an wechselnden Stellen.

Aber Odysseus holt sich das Leckerste an häufig wechselnden Stellen in den Queichwiesen, die aber bis Mitte Juli nicht bewässert werden.

Odysseus in den Queichwiesen

29.5.17

Odysseus hält sich seit Tagen in den Queichwiesen auf gemähten Wiesen auf, mal in Offenbach, mal in Ottersheim. Er sieht gesund und kräftig aus, wie wir selbst beobachten konnten. Da wir ihn sowie seine ca. 30 Mitgenossen nicht stören wollten, haben wir nur Fotos in der Qualität eine „Belegfotos“.

Borni II, Maximilian und Nimrip zeigen einen leichten Trend nach Norden oder sogar Nordosten. Maximilian verschlug es dabei bis in die Nähe von Chemnitz, ein Westzieher, der über Westen nach Osten zieht? Es gibt immer wieder Überraschungen. Ähnliche Beobachtungen gab es allerdings schon ab und zu einmal.

Peter und Enaitsirhc standen heute morgen nur wenige Meter von einander entfernt auf der bekannten Deponie in Marzà (Katalonien). Die anderen vier sind momentan ihren Standorten „treu“.

Odysseus kommt wieder näher an seinen Geburtsort

22.5.17

Bei den meisten unserer Senderstörche bleibt es ruhig. Maximilian sieht sich bei Nürnberg um. Odysseus betrachtete sich heute morgen den Baggersee von Neupotz. 

Von Kurts Sender gibt es interessante Informationen aus Mauretanien.

Der Sender soll zurück nach Deutschland gebracht werden. Hoffentlich kommt er noch rechtzeitig vor der Besenderung am 21.6.!

 

 

Wer schafft es noch bis in die Pfalz?

11.5.17

Odysseus schafft es zwar immer mal wieder knapp über den Rhein, aber die bewässerten Queichwiesen hat er immer noch nicht entdeckt. Da die Bewässerung am 22.5. erst mal eine Pause bis zur Sommerbewässerung macht, muss er sich in den nächsten Tagen ein bisschen von seinem Kompostierwerk entfernen.

Maximilian ist bei seinem Nord-Ost-Kurs mittlerweile in der Schweiz angelangt.
Sozusagen in zwei großen Sätzen ist Nimrip bis in die Gegend zwischen Orange und Montelimar gekommen (von Rosas aus).
Peter kreuzt in einem Gebiet mit Bewässerungsfeldbau südlich von Huesca hin und her. Sehr interessant wäre jetzt, herauszufinden, ob dort bereits schon wieder bewässert wird. Macht dort zufällig  jemand gerade Urlaub oder hat jemand einen Bekannten dort, der Auskunft geben könnte?

Borni II flog nach Norden bis Soria, wo er eine Deponie fand. Adebar war nach einem kurzen Abstecher Richtung Sommières wieder in sein ihm schon bekanntes Feuchtgebiet nördlich von Narbonne zurückgekehrt.
Bei den anderen tat sich bis heute 11 Uhr nichts Neues.

Enaitsirhc wohlauf!

3.5.17

Bei Enaitsirhc ist die Datumsangabe verstellt, aber wie der Acceleration viewer zeigt, geht es ihm gut.
In der Nähe der Deponie Marzà halten sich Maximilian und Nimrip nahe beieinander auf.
Odysseus zieht weiter seine Runden im Südwesten und besucht oft ein Kompostwerk nahe Dettenheim. The Rose fliegt häufig die Deponie Bruchsal an und Rudi eine französische bei Lelling. Diese beiden sind von den Letztjährigen bisher am weitesten nach Norden vorgedrungen. Die anderen halten sich in Spanien, vor allem an Müllkippen auf. Bei unserem Besuch in Südspanien konnten wir selbst sehen, wie trocken es wieder dort ist. Das heißt: es gibt vielerorts zu wenig Nahrung für die Störche, weshalb sie auf die Deponien fliegen.

In Borni II-Land

Aussicht auf den Rio Tinto, aus dem er nie trank!
Schlafmast von Borni II bis Samstag.

25.4.17

Im Urlaub in Spanien kamen wir am Donnerstag, den 20.4., Borni II ganz nahe! Leider hielt uns eine größere Anzahl von Kampfstieren und ein noch ungehaltenerer Grundbesitzer davon ab, uns dem Pozo (künstlich angelegte Viehtränke, ungefähr wie ein großer Teich), an dem sich Borni II gerade befand, weiter zu nähern. Wir waren ca. 300 m von ihm entfernt!!!!

Seinen Schlafmast mit atemberaubender Aussicht auf den Rio Tinto konnte ich fotografieren.

In den letzten Wochen hat sich viel getan:

Kein lebender rheinland-pfälzischer Storch ist mehr in Afrika! The Rose schaut sich nahe ihrer ursprünglichen Heimat die Gegend an und Odysseus macht seinem Namen alle Ehre und zieht, etwas unruhig wirkend, durch Südwestdeutschland.

The Rose

2017-04-25

Deutschland

Bruchsal

Forst

Deponie

Wiese

Odysseus

2017-04-25

Deutschland

Heidelberg

Walldorf

Acker

Kompostwerk

Adebar

2017-04-25

Frankreich

Narbonne

Narbonne

 See

Wiese

Rudi

2017-04-25

Frankreich

Straßburg

Metz

Deponie

Acker

Nimrip

2017-04-25

Spanien

Empuriabrava

Marzà

Bewässertes Feld

Deponie

Enaitsirhc

2017-04-25

Spanien

Girona

Fontclara

Acker

 

Borni II

2017-04-25

Spanien

Jaen

Linares

Deponie

 

Marieta

2017-04-25

Spanien

Saragossa

El Temple

Acker

 

Maximilian

2017-04-25

Spanien

Saragossa

Fuentes de Ebro

Flussaue

Acker

Peter

2017-04-25

Spanien

Saragossa

El Temple

Acker

 

 

 

 

Odysseus bei Basel

6.4.17

The Rose hält sich an einem der großen Brackwasserseen in Südfrankreich (Étang de Leucate) auf, nachdem sie vom 30.3. über Cordoba, Ciudad Real, Saragossa, Lleida bis nördlich von Perpignan gezogen war.

Rudi zog in Etappen von Portugal (28.3.)  über Sevilla, Cordoba und Toledo bis Madrid, wo er seit 3.4. zwischen einer Deponie und einer Bachaue pendelt. Peter rastet auf seinem Kurs nach Norden ebenfalls in der Nähe von Madrid, aber in einem Feuchtgebiet neben Justizvollzugsanstalten.

Odysseus übernachtete nach seinem mehrtägigen Aufenthalt bei Münster (Großraum Darmstadt, siehe Foto von Frau Kohls weiter unten im Blog!!) in den Elzwiesen, einem Wiesenbewässerungsgebiet südlich von Rust und erreichte bis heute morgen das französische Saint Louis nördlich von Basel.

Vier zieht es Richtung Norden

2.4.17

Während Odysseus sich weiter bei Münster (Darmstadt) aufhält, ziehen Marieta, Peter, Rudi und The Rose nach Norden.

Marieta ist zwar von Larache gleich wieder zu den bewässerten Feldern nördlich von Kenitra zurückgekehrt, aber die Richtung stimmte erst mal. Da waren sicher noch andere Faktoren mit im Spiel. Man denke nur an Thermik, Wind oder eine interessante Gruppe.

Rudi, Peter und The Rose ziehen bisher noch zielstrebig nach Nordosten. Alle drei zogen über Alcazar de San Juan, allerdings war The Rose bereits einen Tag vor Rudi und Peter (1.4.17) sowohl an den Stauseen als auch auf der Deponie.
Borni II hält sich noch in dem großen Bewässerungsgebiet um El Rocio auf.

Odysseus von Patin fotografiert!

Foto: Martina Kohls (Odysseus)

Odysseus (Foto: Martina Kohls)

1.4.17

Kein April-Scherz!
Frau Kohls, ein begeisterter Storchenfan, hat schon 3 Senderpatenschaften übernommen. Odysseus ist eines ihrer "Patenkinder".

Nachdem er schon wie unten erwähnt nach Bornheim flog, als gerade ein Vortrag u.a. auch über ihn von Herrn Dr. Fiedler gehalten wurde, war auch noch zufällig seine Patin im Storchenzentrum anwesend. Sie versuchte ihn, auch am nächsten Tag noch, in der Nähe zu entdecken. Aber Odysseus blieb unsichtbar.

Aber der Zufälle oder vielleicht besser, der außergewöhnlichen Glücksfälle gab es noch mehr:

Am 1.4. morgens um 10.15 Uhr gelang es ihr bei Münster (nahe Dieburg) Odysseus zu entdecken. Vorsichtig aus der Entfernung gelangen ihr mehrere Fotos.

Seit dem 28.3. kommt ein bisschen Leben in die Pfälzer

30.3.17

Nachdem Odysseus sich seit Mitte März  vermehrt bewegt, fangen jetzt so langsam auch Marieta an zu wandern. Sie kam bis in die Gegend von Kenitra. Ob dieser kurze Trip nordwärts aber der Anfang der Rückreise bedeutet, wird sich noch zeigen.

Rudi zog es aus Portugal zu einer Deponie, die Borni II gerade verlassen hat, um in die Gegend von El Rocio zu fliegen, einem Feucht- und Bewässerungsgebiet.

Auch The Rose fing an zu wandern, allerdings von der Deponie Dos Hermanas zur nächsten bei Cordoba.

Leider hat heute der animaltracker bis jetzt nicht aktualisiert. Meine Informationen stammen daher z. T. aus movebank, was aktueller ist.

Odysseus ist zurück!

Odysseus Route 2015 und 2016
Odysseus Route vom 17.-24.3.17

25.3.17

Keine Fake-News! Während Dr. Fiedler gestern Abend, am 24.3.2017, im Rheinland-Pfälzischen Storchenzentrum Bornheim einen Vortrag über das Besenderungsprojekt hielt, kamen die letzten Koordinaten des Tages an: Odysseus war gerade mal 200 m entfernt auf der Suche nach einem Schlafplatz. Am 15. März hatte er sich von Nordspanien aus auf den Weg nach Norden gemacht, erreichte am 17. März Basel, hielt sich am 19. März in den südbadischen Elzwiesen auf und erkundete anschließend 3 Tage lang die Umgebung von Rothenburg ob der Tauber. Als Nachtquartier hatte er das Dach der St. Jakobskirche in der historischen Altstadt gewählt. Am 23. März flog er zurück in die Gegend von Bühl in der badischen Rheinebene, um am 24. erstmals nach fast 2 Jahren in seine pfälzische Heimat zurückzukehren.

Odysseus ist auf dem Schornstein der Ziegelei Germersheim-Sondernheim im April 2015 geschlüpft und erhielt im Juni Ring und Sender. Nachdem er flügge geworden war, zog er über Frankreich und Spanien bis nach Marokko in die Gegend von Tiflet. Anfang 2016 überquerte er wieder die Straße von Gibraltar und zog in der folgenden Zeit in Spanien umher, wo der auch den folgenden Winter verbrachte. Er ist der einzige überlebende pfälzische Senderstorch aus dem Jahr 2015 mit noch funktionierendem Sender.

Die spannende Frage, ob er weiterzieht oder hier bleibt und sogar versucht, zu brüten, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen klären

Odysseus im Badischen

20.3.17

Odysseus hat den Weg bis in die Nähe oder vielleicht auch mittlerweile schon zu den Eltzwiesen, einem hochinteressanten Wässergebiet bei Herbolzheim, gefunden.

Interessant wäre, ob dort gerade gewässert wird. Wer etwas erfahren kann, bitte an infos@pfalzstorch.de melden. Besten Dank!

Und schon geht´s los!

16.3.17

Ich hatte wohl gerade das Tablet ausgeschaltet, da muss er losgezogen sein.

Odysseus zieht mit viel Elan nach Norden. Derzeit hält er sich in der Nähe von Grenoble auf.

Ob er bis in die Brutgebiete kommt?

Wenig los!

15.3.17 morgens

Unsere Senderstörche bewegen sich noch nicht nach Norden, während hier die geschlechtreifen Vögel bereits die meisten Nester besetzt haben.

Sehr interessant ist der Aufenthaltsort von Rudi, der sich in einer Flussaue in Portugal (Faro) aufhält, in der er zwischen Salzgewinnungsanlagen und Fischzuchten pendelt. Offensichtlich ein ergiebiger Lebensraum.

Peter zieht hingegen seit geraumer Zeit vor, sich nur noch auf der Deponie (Dos Hermanas) zu ernähren. Dorthin kommen auch besenderte Störche von anderen Projekten. Sie hat eine große Anziehungskraft, wie wir selbst schon gesehen haben.

Zahlendreher

21.2.17

Ein kleiner Zahlendreher beim Auslesen von Loggern führte zu einer Falschmeldung. Victorias Daten wurden doch nicht ausgelesen. Sie bleibt weiterhin verschollen.

Der Sender von SÜWE zwei wird derzeit gerade auf den Weg nach Deutschland gebracht. Über einen Freund, der lange im Senegal lebte, konnten mehrere Helfer mobilisiert werden, die nun dafür sorgen, dass der Sender zurückkommt.

Von Voyager II kommen derzeit leider keine Meldungen mehr aus Nigeria. Aber vielleicht .....

Adebar

2017-02-21

Europa

Spanien

Sevilla

Bewässertes Feld

See

Stausee Embalse del Charco Podrido

Borni II

2017-02-21

Europa

Spanien

Sevilla

Deponie

Bachaue

 

Enaitsirhc

2017-02-21

Europa

Spanien

Girona

Acker

 

 

Marieta

2017-02-21

Afrika

Marokko

Rabat

Deponie

Feld

See

Maximilian

2017-02-21

Europa

Spanien

Toledo

Flussaue

Kompostwerk

Río Alberche

Nimrip

2017-02-21

Europa

Spanien

Empuriabrava

Bewässertes Feld

Deponie

Aiguamolls

Odysseus

2017-02-21

Europa

Spanien

Lleida

Deponie

Flussaue

 

Peter

2017-02-21

Europa

Spanien

Sevilla

Deponie

 

nur noch auf Deponie! Zus mit Mira

Rudi

2017-02-21

Europa

Portugal

Faro

Flussaue

Bewässertes Feld


The Rose

2017-02-21

Europa

Spanien

Sevilla

Bewässertes Feld

Flussaue

 

Voyager II

2017-02-02

Afrika

Nigeria

Benin-Stadt

Feuchtgebiet

 

ONDO-DELTA

 

 

 

Voyager II

15.2.17

Von Nigeria meldet sich Voyager II seit dem 2.2. nicht mehr. Hoffentlich gibt es bald neue Zeichen von ihm.
Ansonsten ist es sehr ruhig, nur Rudi ist etwas weiter nach Südwesten gezogen, vermutlich auf nun bewässerte Felder. Auch The Rose zog es etwas weiter nach Westen, nach El Rocio, das dafür bekannt ist, dass es im Frühjahr sehr feucht dort ist. Aktuelle Fotos wären jetzt sehr hilfreich. Also falls jemand dort gerade Urlaub macht, .....!

Für die Bergung des Senders von SÜWE zwei hat sich ein Kontakt in den Senegal herstellen lassen. Ob die Bergung tatsächlich gelingt, wird sich zeigen.

 

 

Victoria lebt!

9.2.17

Eine Mitarbeiterin der Vogelwarte Radolfzell, Heidi Schmid, war gerade zum Sender- und Datensammeln in Spanien. Am 7.2. hat sie südlich Sevilla unbeabsichtigt  100MB Daten von Victoria heruntergeladen. Der Logger hat seit September (damals Marokko) nichts mehr geschickt, aber offenbar irgendwelche Daten angehäuft. Erst nächste Woche wird Herr Dr. Fiedler mehr über diese Daten erfahren, wenn die Mitarbeiterin zurückkommt. Aber offenbar lebt Victoria noch und vor allem: Sie ist von Marokko nach Spanien gewechselt.

Bei allen anderen geht es derzeit ziemlich gelassen zu: Rudi ist ein wenig nach Westen gezogen, aber sonst ist es ruhig. Gespannt darf man auf die nächsten Daten von Voyager II sein, der sich in Nigeria aufhält, seit ein paar Tagen aber Sendepause hat.

Vom verstorbenen Victor II kam auch ein Foto ans Tageslicht. Da warte ich aber noch auf weitere Informationen aus Hessen.

Sylvia und SÜWE Zwei wahrscheinlich Jagdopfer

Bei beiden Vögeln erkennt man das gleiche Muster:  innerhalb eines Hauses oder Gehöftes liegt der Sender und gibt ein sternförmiges Muster auf kleinstem Raum. Das bedeutete bei vorherigen Besenderungsprojekten, dass die Vögel erlegt wurden und der Sender mit nach Hause genommen wurde. Mit sehr viel Glück könnte der in Mali geborgen werden. Für Senegal sieht das Ganze noch schlechter aus. Dort sind uns keine Naturranger bekannt, die das übernehmen könnten.

 

Henning meldet sich schon seit dem 2.1. nicht mehr, was aber noch nichts zu heißen hat.

Voyager II setzt seine außergewöhnliche Reise in Nigeria noch fort.

18.01.2017

Victoria

2016-09-10

Afrika

Marokko

Adassil

 

 

Kurt

2016-10-27

Afrika

Mauretanien

Nema

 

letzte Meldung

Daisy

2016-11-30

Afrika

Mauretanien

Awaynat Izbil

Savanne

Flussaue

Sylvia

2017-01-10

Afrika

Mali

Nara

Savanne

 tot

Henning

2017-01-02

Afrika

Mauretanien

Kiffa

Savanne

letzte Meldung

SÜWE zwei

2017-01-02

Afrika

Senegal

Farafenni

Dorf

tot

Voyager II

2017-01-17

Afrika

Nigeria

Benin-Stadt

Feuchtgebiet

 

Marieta

2017-01-18

Afrika

Marokko

Rabat

Deponie

Flussaue

Adebar

2017-01-18

Europa

Spanien

Sevilla

Bewässertes Feld

Stausee Embalse del Charco Podrido

Borni II

2017-01-18

Europa

Spanien

Sevilla

Bewässertes Feld

Bachaue

Enaitsirhc

2017-01-18

Europa

Spanien

Girona

Acker

bewässert?

Maximilian

2017-01-18

Europa

Spanien

Toledo

Flussaue

Kompostwerk

Nimrip

2017-01-18

Europa

Spanien

Empuriabrava

Bewässertes Feld

Deponie

Odysseus

2017-01-18

Europa

Spanien

Lleida

Deponie

Flussaue

Peter

2017-01-18

Europa

Spanien

Sevilla

Deponie

 

Rudi

2017-01-18

Europa

Spanien

Sevilla

Deponie

Bewässertes Feld

The Rose

2017-01-18

Europa

Spanien

Sevilla

Deponie

Bewässertes Feld

Voyager II meldet sich wieder aus Nigeria

12.1.17

Voyager II hat nach einer Pause seit  Weihnachten wieder Daten aus Nigeria geschickt. Es scheint ihm gut zu gehen. Bei Henning warten wir schon seit dem 2.1.  auf Daten.

Sehr schlecht sieht es für SÜWE zwei und für Sylvia aus. Beide Sender liegen in einem Gehöft. Der eine in Mali, der andere an der senegalesischen Grenze. Aber das sternförmige Bild der GPS-Daten weist auf einen festen Ortspunkt hin. Das heißt die Sender liegen in oder bei einer Hütte. Höchstwahrscheinlich wurden die Störche gejagt. Beim Transport nach Hause fällt dann auf, dass da etwas Besonderes (=Sender) an dem Tier befestigt ist und man hebt es dann erst mal zu Hause auf oder wirft es gleich zum Müll.

Es wird versucht, die Sender zu bergen, was aber in Afrika besonders schwierig ist.

Alle anderen sind noch an den bekannten Orten.

Pfälzer in Togo!

 

18.12.16

Nach dem ersten knappen halben Jahr möchte ich Ihnen einen Überblick über Ihre Senderstörche geben. Bei vielen hat sich erst nach längerer Wartezeit herausgestellt, was mit ihnen passiert ist. Bei manchen bleibt trotz Sender alles im Unklaren.

Während bis Ende 2015 von 26 besenderten Jungstörchen bereits 20 verschollen oder gestorben waren, sieht es dieses Jahr zwar auch noch traurig, aber nicht mehr so verheerend aus. Von den 2015ern lebt nur noch Odysseus.
Ende diesen Jahres sind von 25 Störchen 8 nachweislich tot und 6 verschollen, wobei bei Daisy und Henning noch Hoffnung besteht, dass sie sich nochmals melden. Für Kurt, Victoria, Otto II (Sender defekt) und Jona (ebenfalls Sender defekt) stehen die Chancen nicht gut, dass sie nochmals wieder gesehen werden.
Bei Andra II ist die Todesursache nicht geklärt. Felix (von 2015) wurde vom Adler geschlagen. Paul III starb durch die Verletzung, die ihm bei einem Storchenkampf zugefügt wurde noch im elterlichen Nest. Paul II fiel ebenfalls einer Verletzung zum Opfer. Höchstwahrscheinlich sind Sommerwind und Victor II mit einer Stromleitung kollidiert. Chrisi wurde von einem Beutegreifer geschlagen. Yvonne erlitt einen Stromschlag und musste wegen ihrer schlimmen Verletzungen eingeschläfert werden.

 

18.12.2016

Letzte Meldung

 

 

 

ver-schollen

Todesursache

Jona

2016-08-07

Europa

Frankreich

Macon

x

 

Otto II

2016-08-17

Europa

Schweiz

Basel

x

 

Victoria

2016-09-10

Afrika

Marokko

Adassil

x

 

Kurt

2016-10-27

Afrika

Mauretanien

Nema

x

 

Daisy

2016-11-30

Afrika

Mauretanien

Awaynat Izbil

x

 

Henning

2016-12-11

Afrika

Mauretanien

Kiffa

x

 

Paul III

2016-06-24

Europa

Deutschland

Karlsruhe

 

Verletzung

Sommerwind

2016-07-25

Europa

Deutschland

Baden-Baden

 

Stromtod Kollision

Paul II

2016-08-06

Europa

Deutschland

Karlsruhe

 

Verletzung

Victor II

2016-08-07

Europa

Deutschland

Darmstadt

 

Stromtod Kollision

Felix

2016-08-29

Afrika

Marokko

Icht

 

unklar

Chrisi

2016-09-12

Europa

Spanien

Saragossa

 

Beutegreifer

Andra II

2016-09-19

Europa

Spanien

Tortosa

 

unklar

Yvonne

2016-08-12

Europa

Spanien

Lleida

 

Stormschlag, danach eingeschläfert

Adebar

2016-12-18

Europa

Spanien

Sevilla

 

 

Borni II

2016-12-18

Europa

Spanien

Sevilla

 

 

Enaitsirhc

2016-12-18

Europa

Spanien

L‘Escala

 

 

Marieta

2016-12-18

Afrika

Marokko

Rabat

 

 

Maximilian

2016-12-18

Europa

Spanien

Toledo

 

 

Nimrip

2016-12-18

Europa

Spanien

Empuriabrava

 

 

Odysseus

2016-12-18

Europa

Spanien

Lleida

 

 

Peter

2016-12-18

Europa

Spanien

Jerez de la
Frontera

 

 

Rudi

2016-12-18

Europa

Spanien

Sevilla

 

 

SÜWE zwei

2016-12-18

Afrika

Gambia

Kerewan

 

 

Sylvia

2016-12-18

Afrika

Mali

Mondoro

 

 

The Rose

2016-12-18

Europa

Spanien

Sevilla

 

 

Voyager II

2016-12-18

Afrika

Togo

Faréo

 

 

 

 

 

Pfälzer Storch im Gebiet Elfenbeinküste!

Stand 14.12.16
Folgende Vögel sind mit Meldungen im Verzug: Daisy (30.11. südwestlich von Awaynat Izbil, Mauretanien), Henning, (11.12. nördlich von Kiffa, Mauretanien), Kurt (27.10. sw von Nema, Mauretanien). Da kann man aber noch hoffen. Gerade in Mauretanien ist die Übertragung ja nicht so gut.
Bei Adebar, Borni II, Enaitsirhc, Marieta, Maximilian, Nimrip, Odysseus, Peter, Rudi, Sylvia, The Rose läuft alles wie gehabt.
SÜWE zwei wechselte in letzter Zeit zwischen Senegal und Gambia, wo sie sich zur Zeit befindet.
Voyager II schaffte es bis zu dem Staat Elfenbeinküste! Mir ist seit 1997 kein pfälzer Storch bekannt, der sich bis dorthin gewagt hat.

Website hat derzeit technische Probleme!!!

8.12.16

Aufgrund einer Aktualisierung sind hier Blogbeiträge verschwunden, die wieder rekonstruiert werden.

 

Zwölf Senderstörchen geht es sicher gut

Stand 7.12.16

Daisy (30.11.16) und Henning (2.12.16) haben nur ein paar Tage Verzug, da muss man jetzt einfach zuwarten. Bei Sylvia ist die Zeitangabe wieder durcheinandergeraten, was ich aber schon weiter gegeben habe. Für Kurt und Victoria besteht keine Hoffnung mehr.

 

Insgesamt 6 derzeit verschollen

12 der in diesem Jahr besenderten 25 Jungstörche leben noch. Dies sind große Verluste, aber es sieht besser aus als im Vorjahr. Eine genaue Aufstellung mache ich zum Jahresende.

Nur Odysseus hat von den 26 aus dem Vorjahr überlebt.

Die falschen Datumsanzeigen von Sylvia und Henning rühren hoffentlich nur vom schwachen Mobilfunknetz her.
Bei Victoria müssen wir annehmen, dass sie gestorben ist. Wie und weshalb bleibt wohl immer im Dunkeln. Bei Kurt besteht noch Hoffnung, immerhin meldete sich letztes Jahr der Sender von Jessica nach 6 Wochen wieder.
29.11.2016

Voyager II

2016-11-26

Afrika

Mali

Mopti

nw

Flussdelta

 

Marieta

2016-11-29

Afrika

Marokko

Rabat

s

Deponie

Flussaue

Daisy

2016-11-29

Afrika

Mauretanien

Awaynat Izbil

sw

Savanne

undef. Gebiet

Kurt

2016-10-27

Afrika

Mauretanien

Nema

sw

 

letzte Meldung

Henning

2016-11-29

Afrika

Mauretanien

 

 

 

Sender gibt falsches Datum wieder

Sylvia

 

Afrika

Niger

 

 

 

Sender gibt falsches Datum weiter

SÜWE zwei

2016-11-29

Afrika

Senegal

Dakar

ö

Savanne

 

Nimrip

2016-11-29

Europa

Spanien

Empuriabrava

sw

Deponie

Bewässertes Feld

Peter

2016-11-29

Europa

Spanien

Jerez de la Frontera

w

 

Bewässertes Feld

Enaitsirhc

2016-11-29

Europa

Spanien

L‘Escala

sw

Wiese

Übernachtung auf Strommast

Odysseus

2016-11-29

Europa

Spanien

Lleida

sw

Bewässertes Feld

zwischendurch Deponie

Adebar

2016-11-29

Europa

Spanien

Sevilla

Bewässertes Feld

Deponie

Borni II

2016-11-28

Europa

Spanien

Sevilla

n

Deponie

Bachaue

Rudi

2016-11-29

Europa

Spanien

Sevilla

Deponie

Bewässertes Feld

The Rose

2016-11-29

Europa

Spanien

Sevilla

 

Bewässertes Feld

Maximilian

2016-11-29

Europa

Spanien

Toledo

nw

Flussaue

 Kompostwerk?

Otto II

 

 

 

 

 

 

verschollen

Victoria

 2016-09-10

 Afrika

Marokko

Adassil

n

 

verschollen

Nur wenig Veränderung

Enaitsirhc hat schon wieder Tendenz nach Norden, was aber noch nichts zu heißen hat.

Für ein Wiederauftauchen von Kurt und Victoria werden die Chancen gehen die Chancen so langsam gegen Null.

 

23.11.2016

Voyager II

2016-11-20

Afrika

Mali

Mopti

Flussdelta

See

Victoria

2016-09-10

Afrika

Marokko

Adassil

 

Stausee, zum letzten Mal gemeldet, Funkloch?

Marieta

2016-11-23

Afrika

Marokko

Rabat

Deponie

Flussaue

Kurt

2016-10-27

Afrika

Mauretanien

Nema

 

letzte Meldung

Daisy

2016-11-21

Afrika

Mauretanien

Kiffa

 

Wenig Bewegung, undef. Gebiet

Henning

2016-11-22

Afrika

Mauretanien

Sangrave

Flussaue

Savanne

Sylvia

2016-11-23

Afrika

Niger

Téra

Savanne

 

SÜWE zwei

2016-11-23

Afrika

Senegal

Dakar

 

im Reservat

Nimrip

2016-11-23

Europa

Spanien

Empuriabrava

Deponie

Bewässertes Feld

Peter

2016-11-23

Europa

Spanien

Jerez de la Frontera

 

Bewässertes Feld

Enaitsirhc

2016-11-23

Europa

Spanien

L‘Escala

Wiese

Acker

Odysseus

2016-11-23

Europa

Spanien

Lleida

Bewässertes Feld

Flussaue

Adebar

2016-11-23

Europa

Spanien

Sevilla

Bewässertes Feld

Deponie

Borni II

2016-11-23

Europa

Spanien

Sevilla

Deponie

Bachaue

Rudi

2016-11-23

Europa

Spanien

Sevilla

Deponie

Bewässertes Feld

The Rose

2016-11-23

Europa

Spanien

Sevilla

Deponie

Bewässertes Feld

Maximilian

2016-11-23

Europa

Spanien

Toledo

Flussaue

 

Otto II

 

 

 

 

 

verschollen

Sylvia am Leben

Herr Dr. Fiedler vermutet, dass infolge des nicht gerade leistungsfähigen Mobilfunknetzes seit dem 11.11. keine Beschleunigungsdaten geschickt werden. Da aber Sylvias Bewegungsradius nicht eingeschränkt ist und kein sternförmiges Muster zeigt, sie außerdem auf einem Baum oder Busch übernachtet hat, geht es ihr offensichtlich gut.

Immer mehr unklare Fälle, vor allem in Afrika

Sylvia scheint sich noch zu bewegen, aber die Beschleunigungsdaten (Flughöhe, Fluggeschwindigkeit usw.) werden seit 11.11. nicht mehr übertragen. Ob das nur ein technisches oder ein großes Problem ist, erfahre ich hoffentlich bald von Herrn Dr. Fiedler.
Daisy zeigt sich endlich wieder auf dem Schirm.
Von Kurt und Victoria gibt es leider nichts Neues. Von Otto II wäre nur etwas zu erfahren, wenn er direkt gefunden oder samt Vogelring fotografiert werden könnte.

16.11.2016

Victoria

2016-09-10

Afrika

Marokko

Adassil

n

 

zum letzten Mal gemeldet, tot?

Marieta

2016-11-16

Afrika

Marokko

Rabat

s

Deponie

Flussaue

Voyager II

2016-11-13

Afrika

Mauretanien

Ayoûn el-Atroûs

 

kurzer Ausflug nach Mali in letzten Tagen

Daisy

2016-11-15

Afrika

Mauretanien

Kiffa

w

Savanne

war in einem Funkloch

Henning

2016-11-14

Afrika

Mauretanien

Kiffa

w

Savanne

 

Kurt

2016-10-27

Afrika

Mauretanien

Nema

sw

 

letzte Meldung

Sylvia

2016-11-16

Afrika

Niger

Téra

n

Savanne

seit 11.11. keine Bewegungsdaten!

SÜWE zwei

2016-11-16

Afrika

Senegal

Dakar

ö

 

Ausflug über Reservat (Réserve Sylvo Pastorale de Mbégué)

Enaitsirhc

2016-11-16

Europa

Spanien

Blanes

nw

Wiese

Acker

Nimrip

2016-11-16

Europa

Spanien

Empuriabrava

sw

Park

Wiese

Peter

2016-11-16

Europa

Spanien

Jerez de la Frontera

 

Bewässertes Feld

Odysseus

2016-11-16

Europa

Spanien

Lleida

sw

Deponie

Acker

Adebar

2016-11-16

Europa

Spanien

Sevilla

s

Bewässertes Feld

 

Borni II

2016-11-16

Europa

Spanien

Sevilla

s

Deponie

Bewässertes Feld

Rudi

2016-11-16

Europa

Spanien

Sevilla

Deponie

Bewässertes Feld

The Rose

2016-11-16

Europa

Spanien

Sevilla

Deponie

Bewässertes Feld

Maximilian

2016-11-16

Europa

Spanien

Toledo

nw

Flussaue

 Kompostwerk?

Otto II

 

 

 

 

 

 

lebt eventuell noch

Bei vielen schleicht sich winterliche Routine ein

Einige Spanienüberwinterer haben für sie geeignete Möglichkeiten der Überwinterung gefunden und sie pendeln nur zwischen Deponie und Ort zum Wasseraufnehmen (Fluss, Teich, Sickerwässer an Deponien usw.). In der Gegend um Sevilla bzw. Jerez de la Frontera können die Tiere ihre Nahrung auch aus den bewässerten Feldern beziehen. Oft wird aber alle ein bis zwei Tage auf den umliegenden Deponien nach "Nahrungsergänzung" gesucht.

Bei Otto II ist der Sender so stark geschädigt, dass man keine Aussage machen kann, ob er noch lebt oder nicht. Er wird den Verschollenen zugerechnet.

09.11.2016

 

 

 

 

 

 

 

Sylvia

2016-11-08

Afrika

Mali

Mopti

Flussaue

Niger-Binnendelta

Victoria

2016-09-10

Afrika

Marokko

Adassil

n

 

 zum letzten Mal gemeldet verschollen

Marieta

2016-11-09

Afrika

Marokko

Rabat

s

Deponie

 

Daisy

2016-10-29

Afrika

Mauretanien

Aleg

 

letzte Meldung

Henning

2016-11-09

Afrika

Mauretanien

Kiffa

sw

 

 

Voyager II

2016-11-09

Afrika

Mauretanien

Kiffa

 

 

Kurt

2016-10-27

Afrika

Mauretanien

Nema

sw

 

letzte Meldung

SÜWE zwei

2016-11-09

Afrika

Senegal

Dakar

ö

 

 

Enaitsirhc

2016-11-09

Europa

Spanien

Barcelona

 

Flussaue

Kläranlage

Nimrip

2016-11-09

Europa

Spanien

Empuriabrava

nw

Deponie

Teich

Peter

2016-11-09

Europa

Spanien

Jerez de la Frontera

 

Bewässertes Feld

 

The Rose

2016-11-09

Europa

Spanien

Jerez de la Frontera

 

Deponie

Bewässertes Feld

Odysseus

2016-11-09

Europa

Spanien

Lleida

 

Deponie

Flussaue

Adebar

2016-11-09

Europa

Spanien

Sevilla

ö

Deponie

See

Borni II

2016-11-09

Europa

Spanien

Sevilla

s

Deponie

Bewässertes Feld

Rudi

2016-11-09

Europa

Spanien

Sevilla

Fr

Deponie

Bewässertes Feld

Maximilian

2016-11-09

Europa

Spanien

Toledo

nw

Flussaue

 Kompostwerk?

Otto II

 

 

 

 

 

 

Sender defekt, verschollen

 

 

 

Die Bewässerung der Felder in Spanien hat wieder eingesetzt

Leider kam von Victoria noch immer kein Zeichen, was nichts Gutes hoffen lässt. Kurt und Voyager II sind erst wenige Tage überfällig und halten sich in "Funklöcher-Gebieten" auf.

Den derzeit in Spanien lebenden Vögeln scheint es gut zu gehen. Einige haben den Absprung von der Deponie geschafft und holen sich ihr Futter nun nur noch in den bewässerten Feldern (z.B. Rudi seit 22.10.). Immerhin halten sich 11 besenderte Störche (auch aus anderen Besenderungsprojekten) in bewässerten Feldern (bei Isla Major und in La Janda) auf.

 

24.10.2016

Sylvia

2016-10-24

Afrika

Mali

Mopti

Nigouma

Flussaue

 

Victoria

2016-09-10

Afrika

Marokko

Adassil

n

 

 

zum letzten Mal gemeldet, wahrscheinlich tot

Marieta

2016-10-24

Afrika