Störche in Rheinland-Pfalz

Nach 23-jähriger Absenz wächst der rheinland-pfälzische Storchenbestand seit 1997 nach wie vor stark. Letzter Jahresbericht... (erscheint erst im Februar des Folgejahres).

Man darf gespannt sein, wann und auf welchem Niveau sich die Bestandszahl einpendelt.

Große Verluste durch Stromtod

Je größer der Storchenbestand wird, desto dringlicher wird die Umsetzung der Maßnahmen gegen das Stromtod-Problem durch die Energieversorger!

 

Die Grafik kann nur grobe Anhaltspunkte zur Todesproblematik geben (s.u.). Aber 161 Stromtote von 222 tot aufgefundenen Störchen sprechen für sich.

Während der Wiederansiedlungsphase werden immer wieder verendete Störche registriert. Mit Sicherheit gibt es aber weitaus mehr Opfer, die nie gefunden werden (einfach nicht gemeldete Funde, unzugängliche Bereiche, Verschleppung durch den Fuchs, …). Wir müssen daher von einer sehr hohen Dunkelziffer ausgehen, denn bei vielen rheinland-pfälzischen Störchen gibt es keinerlei Anhaltspunkte, weshalb sie nicht nach Deutschland zurückkehren. Da aber weder in Spanien noch in Frankreich eine nennenswerte Zahl deutscher Störche brütet, ist ihr Tod die wahrscheinlichste Erklärung.

Eine 100%ige Sicherheit wird es nie geben, aber die meisten der bisherigen Todesfälle wären heute vermeidbar. Jetzt ist es an den Energieversorgern das vorhandene Wissen und die bereits bekannten Sicherungsmaßnahmen einzubauen. Ende 2012 hätten laut EU-Gesetz alle Masten sicher sein müssen ...

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